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Berlin Weißensee

Aus dem historischen Gutsbezirk Weißensee wurde im 20. Jahrhundert, bedingt durch das finanzielle Engagement der Hamburger Unternehmerfamilie Schön, 1880 die Landgemeinde Neu-Weißensee, die bis 1900 auf über 30.000 Einwohner wuchs.

Die Vereinigung des Barnim-Dorfes Weißensee mit der Landgemeinde Neu-Weißensee erfolgte 1905 zur Gemeinde Weißensee. Zur gemeinsamen Beantragung des Stadtrechts wurden Infrastrukturen wie ein Städtischer Friedhof, ein Krankenhaus, ein Gerichtsgebäude, Schulen geschaffen. Das Stadtrecht wurde allerdings nie gewährt. 1920 wurde Weißensee mit zu Groß-Berlin vereinigt.

Zwischen 1898 und 1906 wurden in Weißensee in mehreren Etappen die Ruthenbergschen Fabrikanlagen errichtet. Es waren von niedrigen Werkstätten und Lagerräumen umschlossene Höfe.

Zur Ansiedlung weiterer Industriebetriebe im Norden Berlins hatte der Landkreis Barnim zusammen mit Terrain-Entwicklungsgesellschaften eine Eisenbahn verlegen lassen, die Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde. Sie verband Friedrichsfelde im Osten mit dem Tegeler Hafen im Westen und berührte auch Weißensee. Nach ihrer Eröffnung 1908 siedelten sich in Weißensee auch Großbetriebe an.

Anfang des 20. Jahrhunderts setzten umfangreiche Wohnungsbauprojekte ein, da viele Berliner in den Vorort Weißensee zogen. Der Bereich am Kreuzpfuhl war als neues Ortszentrum geplant und erhielt die Bezeichnung Munizipalviertel. Als erstes entstand um 1910 für die gewachsene Kommune das Gemeindeforum am Kreuzpfuhl, ein repräsentatives, parkartig gestaltetes Zentrum.

(Mit Infos von Wikipedia)
Die Fotos entstanden im Jahr 2011 und 2014.


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