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Berliner Außenring - Bahnhof Malchow

Eine Fototour zum Berliner Außenring bei Blankenburg, Wartenberg und Neu-Hohenschönhausen.

Vorweg sei erwähnt, dass zum Ortsteil Malchow zu DDR-Zeiten die Siedlung Margaretenhöhe nordöstlich des Berliner Außenrings und die Niles-Siedlung südöstlich des Malchower Sees gehörten. Seit 2001 gehört die Siedlung Margaretenhöhe zum Ortsteil Wartenberg und die Niles-Siedlung zum Ortsteil Neu-Hohenschönhausen, beide im Bezirk Lichtenberg. Der 1985 neu gebildete Ortsteil Stadtrandsiedlung Malchow liegt hingegen im angrenzenden Bezirk Pankow. Die Siedlung Margaretenhöhe und die Niles-Siedlung wurden ab 1933 gebaut. Die Plattenbausiedlungen in der Umgebung entstanden zwischen 1981 und 1989.

Die DDR-Pläne für Malchow sahen ab 1990 den Bau einer weiteren Großsiedlung an der Strecke des Berliner Außenrings zwischen Bahnhof Wartenberg und Karower Kreuz, ähnlich Neu-Hohenschönhausen, vor. Dafür wurden Ende der 1980er Jahre erste Baumaßnahmen zum Weiterbau der S-Bahn vom Bahnhof Wartenberg bis zum Karower Kreuz begonnen. Am Karower Kreuz, an dem der Berliner Außenring die Stettiner Bahn kreuzt, sollte ein Umsteige-Bahnhof entstehen. Als Zwischenbahnhöfe waren nördlich der Bundesstraße 2 bei Malchow der Fernbahnhof Malchow mit S-Bahnhof Malchow geplant und an der Straßenbrücke Sellheimbrücke zwischen Blankenburg und Karow der S-Bahnhof Sellheimbrücke. Nach dem Ende der DDR wurden die Bauarbeiten eingestellt. Die Planungen wurden bis heute nicht realisiert, werden aber hin und wieder thematisiert. 2015 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg auf Initiative der CDU-Fraktion die Verlängerung der S-Bahn von der Endhaltestelle Wartenberg bis zum S-Bahnhof Pankow.

1941 wurde der Güteraußenring (GAR) 500 Meter weiter nordöstlich (rechts) trassiert. Ab 1951 wurde der Güteraußenring (GAR) erneuert und hier 1955 als Berliner Außenring (BAR) neu trassiert. Dabei wurde der Weg von der Siedlung Margaretenhöhe zum Wartenberger Weg nach Malchow unterbrochen und ein paar Jahre später die Margaretenbrücke als Fußgängerbrücke über die Gleise gebaut.

An der Siedlung Margaretenhöhe befindet sich die Industrieruine einer ehemaligen Fabrik für Feuerwerkskörper von 1912/1913. Die Fabrik wurde zu DDR-Zeiten als Fahrbereitschaft des Ministeriums für Staatsicherheit (MfS) genutzt und nördlich um einen großen Parkplatz erweitert. Nach 1990 wurde das Gelände von der Berliner Polizei und der Feuerwehr als Ausbildungsgelände genutzt. 2011 brannte das Dach der großen Fabrikhalle. Die Berliner Polizei gab die Liegenschaft ab. Das Fabrikgelände soll renaturiert werden.

(Mit Infos von Wikipedia)
Die Fotos entstanden im Jahr 2013.


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