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Plau am See

Die Kleinstadt Plau am See liegt, wie der Name schon sagt, am See, und zwar an dem See, dem sie ihren Namen verleiht - dem Plauer See. Der Plauer See ist zwar Teil der Mecklenburgischen Seenplatte, gehört aber zum Großteil ebenso wie Plau selbst nicht zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Den Namenszusatz Plau "am See" erhielt die Stadt 1994, um Verwechslungen mit Städten mit ähnlichem Namen zu vermeiden. Vermieden wurde zudem der Name Plau am Plauer See. Die Stadt Plau liegt zudem am Fluß Elde, der unweit der Altstadt vom Plauer See abfließt, nachdem er südöstlich vom Plauer See bei Darze entspringt und in entgegengesetzter Urzeigerrichtung einmal so ziemlich alle Seen der Mecklenburgischen Seenplatte durchflossen hat, um von Plau aus über Parchim und Grabow bei Dömitz in die Elbe zu münden (Müritz-Elde-Wasserstraße).

Plau am See ist seit 1998 ein staatlich anerkannten Luftkurort. Um 1235 wurde die Stadt und das Gebiet um ihr herum Plawe genannt. Plawe ist der Name einer ehemaligen slawischen Siedlung an selbem Ort, aus der heraus die Stadt entstand. Die Lage der Altstadt von Plau am nördlichen Ufer vom Fluß Elde zeigt zudem an, dass diese im Gebiet des ursprünglichen Mecklenburg vom Stamm der Abodriten (Obodriten) liegt. Der Ort gedeihte bis zum Jahr 1225 zur Stadt durch seine Lage an der Handelsstraße zwischen Leipzig, Halle, Magdeburg und Rostock. Noch im selben Jahrhundert wurde die Stadt mit einer Stadtmauer samt drei Toren und einem Stadttor befestigt. Im Jahr 1287 wurde das Schloss Plau fertiggestellt, das in den Jahren 1448-1449 zur Burg Plau sowie zwischen den Jahren 1538 und 1550 zur Festung Plau ausgebaut wurde, die ab 1660 geschleift wurde. In den Jahren 1735 bis 1787 war Plau an Preußen verpfändet und wurde von preußischen Soldaten belagert. Im 19. Jahrhundert entstand in Plau eine Tuchfabrik (1830), eine Maschinenfabrik mit Eisengießerei von Dr. Ernst Alban (1840), eine Kalkbrennerei (1850) und eine Ziegelei (1868). Weiterhin erhielt Plau im Jahr 1845 Anschluss an Waren an der Müritz mittels dem Seitenraddampfer Alban aus der Maschinenfabrik Alban. Im Jahr 1882 erhielt Plau einen Bahnhof an der zur selben Zeit eröffneten Bahnstrecke Güstrow-Meyenburg.

Plau liegt was den Tourismus anbelangt im Schatten von Waren an der Müritz. Für den Tourismus per Boot und per Rad ist Plau sehr gut erschlossen. Die mittelalterliche idyllische Altstadt ist vollkommen erhalten und bietet viellerlei Sehenswürdigkeiten mit historischem Gehalt.

Die Burg mit Burgturm und Postmeisterhaus / Amtshaus bietet ein Museum. Der Markt in der Altstadt ist eher nur ein Parkplatz. Die Steinstraße ist die Einkaufsmeile mit Restaurants und Cafes. Das Ufer der Elde von der Wassermühle an der Schleuse über die Hubbrücke bist zum Hafen mit Leuchtturm ist Flaniermeile. Die vielen kleinen Straßen mit den vielen kleinen Häusern laden zum Spazierengehen und die vielen kleinen Gasthäuser und Cafes zum Einkehren ein.

Das Hafendorf samt Hafen liegt auf einer ehemaligen Insel, die Metow (Metkow, Metau) genannt wurde und deren Name bis heute im Namen des Wegs entlang der Elde von der Altstadt zum Hafen sowie der dort liegenden Siedlung erhalten blieb - An der Metow & Ferienpark Metow. Die Insel ist duch die Elde zweigeteilt. Am nördlichen Ufer liegt heute der Hafen am Hafendorf. Vormals war dort der Standort einer Kalkbrennerei (Kalkofen). Der Wasserstand vom Plauer See war nicht immer so hoch wie heute. Beim Ausbau der Burg Plau zur Festung Plau (1538-1550) wurde der Burgwall von einem Wassergraben umgeben und lag mit einer Seite direkt am Plauer See. Die Höhe eines Wasserstands wird unter anderem mit dem Bau von Wassermühlen und Schleusen verändert. Mit dem Bau von Wassermühlen wird der Wasserstand erhöht. Mit dem Bau von Schleusen wird der Wasserstand meistens gesenkt, wenn eine Kanalisierung stattgefunden hat. Die Plauer Wassermühle wurde im Jahr 1273 erstmals urkundlich erwähnt. Vor dem Bau der Wassermühle lag der Wasserstand vom Plauer See bis zu 2 Meter niedriger als heute. Eine erste Schleuse wurde um 1650 gebaut. Möglicherweise war damit der Wassergraben der Festung Plau trocken gefallen. Ab dem Jahr 1660 wurde die Festung Plau geschliffen. Wassermühle und Schleuse wurden beim Stadtbrand im Jahr 1756 während des 7-jährigen Kriegs (1756-1763) zerstört. Die Wassermühle wurde anschließend wieder aufgebaut. Der Wasserstand vom Plauer See war danach 1 Meter höher als heute. Damit wurde der Wassergraben der Burg Plau wohl wieder mit Wasser gefüllt. Eine neue Schifffahrtsschleuse wurde erst im Jahr 1834 gebaut. Interessanterweise konnte sich zu dieser Zeit keiner mehr an die 78 Jahre vorher zerstörte Schleuse erinnern. Die alte Schleuse wurde beim Bau der neuen entdeckt. Nach dem Bau der Schleuse wurde der Wasserstand vom Plauer See auf die heutige Höhe reguliert. Dabei fiel der Wassergraben der Burg Plau wieder trocken und es wurde zum nördlichen Teil der Insel Metow ein Damm gebaut, heute Hafenpromenade. Im 19. Jahrhundert wurde die Elde kanalisiert. Dabei wurde der Wasserstand vom Plauer See wohl nicht erneut verändert.

Die Stadt Plau am See bietet eine historische Besonderheit, mit der die Stadtgeschichte allerdings nicht geschmückt werden kann. Nahe der Stadt Plau gab es bis ins 20. Jahrhundert eine Frohnerei. Der Begriff Frohnerei ist nur in Norddeutschland bekannt. In Plau sind zwei Standorte zu zwei verschiedenen Zeiten einer Frohnerei bekannt. Der heutige Frohnerweg in der Siedlung Quetziner Vorstadt entlang der Quetziner Straße erinnert an die Plauer Frohnerei, die in der Nähe des Frohnerwegs lag. Die heutige Sraße Frohnerweg führte allerdings nicht zu einer der beiden Standorte der Plauer Frohnerei. Am Abzweig der heutigen Straße Frohnerweg an der Quetziner Straße zweigte ein Weg nach Nordnordost frei über den Acker zum älteren Standort der Frohnerei am Waldrand der Quetziner Tannen 500 Meter nordwestlich von der Quetziner Straße entfernt. Dieser Trampelpfad über den Acker bestand noch 1953, als es an beiden Standorten schon keine Frohnerei mehr gab. Der neuere Standort der Plauer Frohnerei lag am Ende eines ungefähr 300/400 Meter langen Weges, der vom 2014-2017 abgerissenen Bauernhof (zu DDR-Zeiten Kindergarten) östlich am nördlichen Ende der alten Langer Straße (Übergang zur Umgehungsstraße der Bundesstraße sowie Güstrower Chaussee, südlich vom Kreisverkehr) frei in den Acker in Richtung Nordost führte. Dort stand das Anwesen der neueren Frohnerei auf freiem Feld. Die Stelle ist bis heute unbebaut. Von beiden Frohnereien ist heute nichts mehr vorhanden.

Eine Frohnerei war der Sitz vom Frohnboten, der einem Frohnherrn unterstand, der auf einem Frohnhof ansässig war. Der Frohnbote übermittelte den Fröhnern die von ihnen zu erledigende Frohnarbeit, welche auch Frohndienst genannt wurde. Kurz wurde dies Frohn genannt. Die ältere schreibweise ist "Frohn", die heute korrekte "Fron" (Fronerei, Fronboten, Fronherr, Fronhof, Fröner, Fronarbeit, Frondienst).
Der Begriff Fron bedeutet soviel wie das Heilige im Sinne von Heiliger Geist. Fronboten dienten einem Fronherrn zur Übermittlung der von ihm an die Fröner aufgetragenen Fronarbeit. Ein Fronherr residierte auf einem Fronhof. Die Fröner waren Bauern, Arbeiter und einfache Leute. Bürger sowie Kinder, Alte und Gebrechliche mussten keine Fron leisten. Die Fron war ursprünglich eine freiwillige gemeinnützige (heilige) Arbeit an den Herrn / Fronherrn, die Fronarbeit oder Frondienst genannt wurde. Jesus Christus leistete seine Fron an den Herrn (Gott) bei seiner Kreuzigung. Fron meinte hier soviel wie, was Gott von einem abverlangt. Als Gegenleistung gewahr der Fronherr den Frönern Schutz. Einige Fronherrn übten bei der Forderung nach der Fron Willkür aus, durch besonders harte Arbeit. Bei Nichterfüllung der Fron drohte Bestrafung, inbesondere dann, wenn ein Fronherr zugleich Gerichtsherr war. Fronarbeit durfte allerdings offiziell nicht zur Zwangsarbeit werden, weil dann war sie keine Fron mehr. Über die Möglichkeit der Bestrafung konnte die Fron eingefordert werden. Der Fronbote diente dem Fronherrn auch dazu die Strafen an die Fröner zu übermitteln und auch auszuführen. Damit wechselte der Begriff Fron seine Bedeutung von heilige Arbeit hin zu Strafarbeit unter Androhung und Ausführung von körperlicher Gewalt. Wer nicht gehorchte wurde verprügelt, oder erfuhr noch schlimmere Pein. Die Fron wurde zu Mühsal und Plage. Fronboten wurden daraufhin auch Schinder genannt. Letzendlich wurde "die" Fron zu "dem" Fron, indem der Fronbote "Fron" genannt wurde. In wenig bewohnten Gebieten war der Fron zugleich Foltermeister, Scharfrichter (Henker) und Abdecker. Diese Tätigkeiten zählten - obwohl als Meisterhandwerk betitelt - zu den unehrlichen Berufen. Fronereien waren damit Gefängnis, Folterkammer, Abdeckerei und Hinrichtungsort zugleich. In der nahen Umgebung von Plau gab es auch reine Abdeckereien. Am Standort der Abdeckerei Satow bei Stuer stehen heute noch Gebäude. Der Fron bekamen zudem die Aufsicht über die liederlichen Dirnen (Huren) und hatten die Aufgabe frei umherlaufende Hunde zu ertränken und zu erschlagen sowie unerwünschte Personen aus dem Landesbesitz des Fronherrn zu jagen. Eine Fronerei war nicht nur Ort von sogenannten unehrlichen Berufen, sondern ein Treffpunkt von Leuten mit sogenannten unehrlichen Berufen sowie von Leuten, als unehrlich galten oder die mit solcherlei Leuten etwas zu tun haben wollten. Auf Fronereien traffen sich diejenigen, die andernorts nicht erwünscht waren, und zudem diejenigen, die sich zu diesem Milieu hingezogen fühlten. Ein Fron (Person) wurden gut bezahlt, bekamen freie Wohnung und freie Kost sowie einige weitere Freiheiten und zudem wurde ihm einiges ungestraft durchgehen gelassen, weil sie die peinlichen Verrichtungen ausführten die kein anderer auf sich nehmen wollte, dennoch, oder gerade deswegen, wurden sie als unehrenhaft angesehen. Der Fron durfte kein ehrliches Menschenkind und keine Bürger anfassen, denn es galt die Floskel: Wer in die Hände eines Frohn gelangt, der verliert seine Ehre. Entgegengesetzt galt, wer den Fron oder seine Werkzeuge berührt, und sei es nur versehentlich, verliert ebenso seine Ehre. Betrat ein Fron das Haus eines Bürgers, wurde dies als die Ehre verletzend angesehen. Fronboten waren so sehr unbeliebt, dass es vorgekommen ist, dass sie während einer missglückten Hinrichtung von einem wütenden Mob gelüncht und totgeschlagen wurden. Eines Fron Gegenleistung für seine "meisterlichen" Arbeiten war die Fronpflicht, durch die er Forderungen an den Fronherrn stellen konnte. In Hamburg wurde die Fronpflicht im Jahr 1732 abgeschafft, nachdem sie vorher schon umgangen wurde.

Das Verb heißt "fronen" oder "frönen" (frohnen, fröhnen). Auch dies nahm eine Wendung hin zu "(einer Leidenschaft) frönen", womit der Wortteil "leiden" hervorgehoben wird, was soviel wie "ertragen" und "erdulden" oder "mögen" bedeutet. Die Fröner frönten, wenn sie die harte Fron mit Leidenschaft erfüllten. Der Fronherr frönte seiner Willkür. Auf Fronereien frönte jeder seiner Leidenschaft. Dem Frönen steht die Frömmigkeit entgegen: Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm. Fron, Frönen und Fromm sind auf den Wortstamm "fro" zurückzuführen, aus dem auch der Begriff Frau entstand. In anderen Gegenden war ein Fronbote der Büttel oder der Weibel und eine Fronerei die Büttelei. Der Begriff "Weibel" ist insoweit interessant, da "Weib" über "Frau" mit "fron" im heutigen Verständis begriffsverwandt ist. Die Begriffe "Weib" und "Frau" werden heutzutage gleichbedeutend als biologisch geschlechtlich weiblicher Mensch verstanden. Hierbei entstand eine Vermischung der Begriffe. Der Begriff Frau stammt von "fro", ist also verwandt mit Fron und meint auch ebenso das Heilige, den Heiligen Geist. Der Begriff Weib (weiben, weibeln) hingegen meint soviel wie umhüllen, schweben, schweifen, taumeln, ungewiß im Sinne von nicht greifbar oder sich noch nicht festlegen ähnlich dem Begriff "vielleicht" und "vage" (lateinisch "vagus": umherschweifend, unstet, ungebunden). Das englische "maybe" (vielleicht) in seinen Einzelteilen "may be" für "mag ich" kommt dem nahe in Form von "mögen". Etwas (nur) mögen und (doch nicht) wollen, womit ein Schwebezustand, etwas nichts handfestes, nichts greifbares, ähnlich einem Geist, gemeint ist. Wenn man jemanden mag heißt das noch nicht, dass man ihn zum Partner will. Jemanden leiden können heißt soviel wie ihn mögen. Oder: Mag ich, aber kauf ich nicht, weil ich es nicht wirklich will. Den Monat Mai (englisch: May) mögen viele. Den (richtigen) Sommer wollen alle. Der Altweibersommer ist nicht nur ein vager Sommer, sondern einer, bei dem Spinnweben (Gespinnst, Gespenst, Geist) durch die Luft fliegen. Damit steht "weib" in enger Bedeutungsverwandschaft zu "fro". Im Englischen ist "fro" in "to and fro" erhalten geblieben, was soviel wie "hin und her" oder "auf und ab" bedeutet, also nicht fest, sondern beweglich. Die Begriffe Weib und Frau können also beide (Heiliger) Geist bedeuten. Hingegen meint der Begriff "Mann" den Mensch an sich (englisch: men, human, mankind). Der Mensch besteht aus Leib und Geist. Der Begriff "Herr" ist wiederum mit Fron insoweit verwandt, als dass er die Herrschaft eines Fronherrn, genauer des Herrgotts meint. Die Begriffe Frau/Weib und Herr sind sich insoweit ähnlich, wenn nicht zwischen Heiliger Geist und Herrgott unterschieden wird. Der Heilige Geist ist allerdings nicht der Herrgott, sondern das was von ihm simpel gesagt übrig geblieben und allgegenwärtig ist, während der Herrgott selbst nicht mehr allgegenwärtig ist. Wobei die Verwendung der letzten beiden "ist" gegen "macht" auszutauschen wäre, um die Situation zu verstehen. Im Islam wird dringend darauf hingewiesen die Angelegenheit nicht bildlich wiederzugeben, was insoweit zielführend ist. Allerdings tendiert der Mensch lieber hin zum anbeten eines Goldenen Lamms und vergnügt sich lieber mit dem Weltlichen anstatt dem Geistlichen. In der Bibel steht "Eva" als Frau/Weib für den (Heiligen) Geist. "Adam" ist (noch) nicht Mann und nicht Herr, sondern steht als Leib für ein Lebewesen (leben, wesentlich). "Leib" stammt von "Leben". Wenn sich Adam mit Eva vereinigt, dann werden beide zu einem Mensch. Die Begriffe "Adam" und "Eva" beziehen sich nicht auf das biologische Geschlecht. Der Geist verführte den Leib. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. (Matthäus 26,41). Der Begriff "Leib" ist wiederum mit dem Begriff "Weib" verwandt, in dem Sinn, dass "leben" soviel wie "bewegen" oder "beweglich" meint. Was den Leib, das Weib, die Frau von einem Stein unterscheidet ist, dass diese leben, sich also bewegen. Da leben nicht fest wie ein Stein ist, wird es zum Geist im Sinne von Gespenst (siehe Gespinnst, Spinnweben) ernannt. Der Begriff Spinnweben beinhaltet mit "weben" einen Hinweis auf bewegen, also "leben", und einen auf "spinnen" (weben), was auch soviel wie gedanklich spinnen bedeutet. Am Ende sind alle Begriffe miteinander verwoben. Außen vor steht nur der Herr (Gott), der das ganze verursacht hat, allerdings nicht anwesend ist, weil Gott sowieso kein Wesen ist.
Die neuere Wissenschaft besagt, dass das Bewusstsein (bewusst sein) ein Feedback (Feedbackschleife) der Wechselwirkungen von Materie ist. Dies beruht auf der Urknall-Theorie, in der alles nach dem Prinzip der Kausalität (Ursache - Wirkung) funktioniert. Die Quantenphysik besagt wiederum, dass der Leib nicht anders als ein Stein und beides wiederum auch nur Geist ist. Unterscheidungen können nur in der Zerteilung der Komplexität getroffen werden. Was dem Mensch zu komplex ist, was er nicht begreift, das wird zum Geist ernannt. Damit wird allerdings Geist und Gott eins. Der Geist (Frau/Weib) ist hingegen das was begreifbar wäre, während Gott (Herr) unbegreifbar bleibt. Die Wissenschaft scheitert allerdings in der strikten Trennung von Heiliger Geist und Herrgott durch ihr Unvermögen im Nichterkennen von Gott, dem Herrn, weil sie ein Teil des Weltlichen ist. Gott ist allerdings nicht zu verweltlichen, auch nicht mit Teilchenbeschleunigern so groß wie das Universum selbst. Gott ist insoweit nicht nachweisbar, weil Gott nicht mehr allgegenwärtig ist (genauer: macht), sondern es ist nur (noch) das nachweisbar was wir den Geist von Gott nennen - den Heiligen Geist - alles das was sich bewegt, mit uns in Wechselwirkung steht. Gott steht nicht in Wechselwirkung mit dem Mensch. Insoweit ist alle Wissenschaft nur ein reines Vergnügen und dient nur zur reinen Unterhaltung.

Fronereien lagen wegen der Seuchengefahr der Abdeckereien und wegen ihrem verruchten Ansehen wenn möglich weit vor der Stadt. Es ist überliefert, dass auf Frohnereien, die zugleich Abdeckereien waren, auch Tiere mit Milzbrand abgedeckt wurden. Milzbranderreger können Jahrhunderte lang im Erdboden überleben. Von daher ist das Betreten der Standorte insbesondere mit Haustieren zu meiden.


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