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Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben

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Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben
Update: Das unterirdische Wasserbauwerk hat eventuell nichts mit dem Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben zu tun. Dieser verläuft kanalisiert ca. 50 Meter weiter westlich.
Alt: Die Schächte und Kanaldeckel vom Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben am Vorplatz vom Zentralfriedhof Friedrichsfelde an der Preußischen Ostbahn.
Die Gemeindegrenze von Lichtenberg und Friedrichsfelde wurde einst von einem Graben gebildet, der die natürliche Grenze zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde war. Der Graben verläuft entlang dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde, der Rosenfelder Straße und der Marie-Curie-Allee (bis 1951 Capriviallee) und bildete als offener Graben die natürliche Grenze zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde.
Der Graben war in seinem Verlauf ein Grenzgraben zwischen mehreren Gemeinden und wurde als Rieselgraben für die Falkenberger Rieselfelder sowie als Abwassergraben vom Klärwerk Falkenberg genutzt.
Nördlich der Landsberger Allee ist er der Marzahn-Hohenschönhausener Grenzgraben. Zwischen Landsberger Allee und dem Weg der Druckrohrleitung Müggelsee-Lichtenberg ist er der Friedrichsfelde-Hohenschönhausener Grenzgraben. Südlich dem Weg der Druckrohrleitung Müggelsee-Lichtenberg bis nahe der Fischerstraße ist er der Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben. Von nahe der Fischerstraße bis zum Rummelsburger See verläuft der Graben durch Rummelsburg. Der Grenzgraben war einst ein natürlicher Grenzverlauf zwischen den Gemeinden. Er wurde mit der Zeit begradigt sowie zum Teil versetzt. Der Graben durchfließt das Papenpfuhlbecken, das als Rieselfeldgräbensammelbecken fungierte, und mündet am östlichen Ende vom Bolleufer in den Rummelsburger See. Mit der Bebauung des Gebiets wurde der Graben ab dem Südbecken am Zentralfriedhof Friedrichsfelde verrohrt. Seit 2002 gehört das Gebiet vom Bahnhof Lichtenberg bis zur Marie-Curie-Allee zum Ortsteil Rummelsburg.
Im Hintergrund das Tor mit Friedhofsgebäuden von um 1950 am Zentralfriedhof Friedrichsfelde, dem Sozialistenfriedhof, von 1881. Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde kaufte die Fläche westlich des Grenzgrabens, zwischen Südbecken und Lindenhofteich sowie des Triftwegs, 1947 dazu. Am heutigen Friedhofsportal verlief der Triftweg zur Irrenanstalt Herzberge mit einer Zufahrt zur Knaben-Erziehungsanstalt Lindenhof. Der vorherige Friedhofszugang befand sich am Tor der Gedenkstätte der Sozialisten.
Ortsteil Alt-Lichtenberg im Bezirk Lichtenberg im Land Berlin, 2017.
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