Wappen mit Brezeln und Kameruner am Gründungsbrunnen, auch Wappenbrunnen genannt, von 1987 im Berliner Nikolaiviertel
Wappen mit Brezeln und Kameruner am Gründungsbrunnen, auch Wappenbrunnen genannt, von 1987 im Berliner Nikolaiviertel
Wappen mit Brezeln und Kameruner am Gründungsbrunnen, auch Wappenbrunnen genannt, von 1987 im Berliner Nikolaiviertel
Ein Wappen mit Brezeln und Kameruner am Gründungsbrunnen, auch Wappenbrunnen genannt, von 1987 im Berliner Nikolaiviertel. Siegel mit Zunftzeichen des Handwerks Weißbäcker aus dem Mittelalter. Ein Kameruner ist ein Berliner Pfannkuchen (Krapfen) mit Loch, oder zumindest sehr dünnem Teig in der Mitte, und in ursprünglicher Form zudem ähnlich eines Knochen. Der Kameruner erhielt seinen heutigen Namen wohl während der Zeit der Deutschen Kolonie Kamerun zwischen 1884 und 1919. Wie das Gebäck vorher hieß ist unbekannt. Ein ähnliches Gebäck sind in Bayern die Auszogne, die allerdings rund sind.
"S der Backer Gulde tu Berlin". Dies kann wohl mit »Siegel der Bäckergilde zu Berlin« übersetzt werden.
Der Brunnen wurde 1987 nach einem Entwurf von Gerhard Thieme errichtet. Die 8 Wappen beziehen sich auf die Viergewerke von Berlin und Cölln - Fleischer, Bäcker, Schuster und Tuchmacher. Diese Wappen finden sich im Original an den Berliner Urkunden von 1442 und 1448.
Stadtviertel Nikolaiviertel, Ortsteil Mitte, Bezirk Mitte, Berlin, 2014.
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