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Kosanke-Siedlung in Rummelsburg

Die Kosanke-Siedlung an der Hauptstraße in Rummelsburg wurde von 1931 bis 1937 anstelle einer Kleingartensiedlung gebaut. In den 1950er Jahren wurde die Kosanke-Siedlung wegen Kriegsschäden erneuert.

Die Kosanke-Siedlung liegt zwischen der Hauptstraße, der Straße von Boxhagen-Rummelsburg nach Köpenick, und der Berlin-Frankfurter Bahn von 1842, ab 1846 NIederschlesisch-Märkische Bahn.

Die Kosanke-Siedlung besteht aus drei Teilen und ist in drei Bauzeiten entstanden. Die nördlichen Häuser, zwischen Schlichtallee und S-Bahnhof Rummelsburg, wurden 1930 von der Gemeinnützige Baugesellschaft "Ost" GmbH gebaut. Die mittleren Häuser, mit 4 Häusern südlich der Schlichtallee, wurden 1933 von der Gemeinnützige Aktien Gesellschaft für Angestellte der Heimstätten (Gagfah) gebaut. Die südlichen Häuser wurden 1937 von der Märkische Scholle GmbH gebaut.

Alle Häuser wurden im Zweiten Weltkrieg bis auf wenige bis heute erhaltene Gebäudeteile komplett zerstört und in den 1950er Jahren zum großen Teil durch Neubau ersetzt, aber nicht die komplette ursprüngliche Bebauung wiederhergestellt.

Die Häuser der mittleren Kosanke-Siedlung wurden ab 2015 entkernt und in einen Neubau-Wohnblock integriert.

Woher die Kosanke-Siedlung ihren Namen hat ist ein ungeklärtes Mysterium.
Möglich ist, dass der Name von der Figur Kosanke aus dem Theaterstück "Die Plebejer proben den Aufstand" aus dem Jahr 1966 von Günter Grass (1927-2015) stammt. Die Figur Kosanke spielt dabei einen Vertreter der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), deren Vorbild der Schriftsteller Kurt Barthel (1914-1967, Pseudonym "KuBa") sein soll, dem 1949, 1958 und 1959 der Nationalpreis der DDR verliehen wurde.


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