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Auf der alten Poststraße zum Scharmützelsee

Von Kablow an der Dahme führt der Dahme-Radweg entlang der Bahnstrecke Königs Wusterhausen - Grunow von 1898 und einem Siedlungsgebiet aus der Steinzeit bis nach Bindow.

Auf der Bahnstrecke Königs Wusterhausen - Grunow von 1898 verkehrt heute die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) zwischen Königs Wusterhausen und Frankfurt an der Oder mit ihren Triebwagen.

Bei Kablow an der Dahme liegt die sogenannte Germanische Siedlung Kablow. Dort wurden Überreste einer nomadisierenden periodischen Besiedelung aus der Steinzeit (8.000 vor unserer Zeit) gefunden. Eine erste sesshafte Besiedelung fand dort vor 5.000 Jahren statt. Die archäologisch erforschte Germanische Siedlung Kablow besteht aus dem Acker Karsten sowie dem Großen Wederberg und Kleinen Wederberg. Die Wederberge sind, ähnlich einem Werder, sandige Erhebungen aus dem Feuchtgebiet an der Dahme.

Ab Bindow an der Dahme führt ein alter Postweg über Wolzig nach Storkow (Mark). Es ist ein alter Postweg zwischen Königs Wusterhausen und Storkow, der zum Teil in Vergessenheit geraten ist.

Von Bindow bis zur Alten Schäferein an der Straße zwischen Blossin und Friedersdorf ist der Postweg nicht befestigt. Ab der Alten Schäferei bis nach Wolzig ist es nur ein unbefahrener Waldweg. Hier kann über die Bergschäferei ausgewichen werden, von der ab 2017 ein Radweg nach Wolzig führt. Es kann aber auch schon ab Bindow ein befestigter Radweg abseits des alten Postwegs entlang der Straße über Friedersdorf benutzt werden.

Von Wolzig bis nach Philadelphia bei Storkow ist der alte Postweg ein befestigter Radweg. Von Philadelphia bis Storkow gelangt man über eine wenig befahrene Chaussee.

Von Storkow Ortsausgang über Reichenwalde bis nach Dorf Saarow am Scharmützelsee führt der Oder-Spree-Tour Radweg neben der Straße entlang.

Reichenwalde ist ein altes Langdorf, dass einen ehemaligen Gutshof besitzt. Der Gutshof ist seit 1925 ein Standort der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Das Dorf Saarow mit Gutshof liegt auf einer Halbinsel im Scharmützelsee. Dorf und Gutshof wurde 1423 erstmals erwähnt. Zum Ende des selben Jahrhunderts wurde das Gut als "Rittergut Saarow" der Familie Löschebrand erwähnt. 1860 starb das Adelsgeschlecht Löschebrand aus. Das Gutshaus wurde 1920 zum Sanatorium Eibenhof umgebaut und erweitert. Zu DDR-Zeiten wurde das Gut als Seminar- und Tagungsort für Kulturschaffende genutzt. Seit 2005 ist es in Privatbesitz.

Auf dem Rückweg führte die Tour weiter den Oder-Spree-Tour Radweg entlang über Kolpin und Briesenluch nach Markgrafpieske und weiter nach Berlin.

(Mit Infos aus Wikipedia)
Die Fotos entstanden im Jahr 2016.


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