Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn an der Ringslebenstraße
Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn an der Ringslebenstraße
Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn an der Ringslebenstraße
Die Bahntrasse der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn in Richtung Mittenwalde am Bahnübergang Ringslebenstraße.
Bis 1963 verlief das Streckengleis (Hauptgleis) der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn hier an der ehemaligen Grenzecke zur Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) geradeaus weiter und in 150 Metern Entfernung durchquerte es auf 350 Metern die SBZ (DDR, Brandenburg). Wegen des Berliner Mauerbaus 1961 wurde zuerst der Grenzzipfel nördlich der Gleise separat eingezäunt, sodass die Bahntrasse in einer Gasse lag. Kurze Zeit darauf wurde das Gleis an dieser Grenzecke mit 2 Grenzkontroll-Toren gesperrt. 1963 wurde dann die Umfahrungskurve, die hier zu sehen ist, gebaut. In den 1980er Jahren gab es an dieser Grenzecke einen Gebietsaustausch und der Grenzzipfel samt Bahntrasse ging an West-Berlin.
Von 1997 bis 2012/2013 bestand hier wieder ein Gleis geradeaus, zur ehemaligen Mülldeponie Großziethen. Es diente zum Transport von Erdaushub, der zur Sicherung der Deponie benötigt wurde. Die Mülldeponie Großziethen existierte als solche von 1973 bis 1977. Auf ihr wurde vornehmlich Müll aus Westberlin deponiert. Die Deponie war bis um 1950 ursprünglich die Kiesgrube Großziethen der Firma Vering & Waechter, mit einer Kiesbahn zum Bahnhof Buckow der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn.
Ortsteil Gropiusstadt im Bezirk Neukölln im Land Berlin, 2016.
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