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Rittergut Trampe und Burg Breydin

Das Dorf Trampe mit Gut Trampe und Burg Breydin liegt auf dem Hohen Barnim an einem Feuchtgebiet an der alten Chaussee Müncheberg-Eberswalde über Tiefensee.

An der Straße zwischen Klobbicke und Trampe stand auf der südlichen Straßenseite in der scharfen S-Kurve eine Ziegelei, deren Anwesen später Karlshof genannt wurde, von dem heute nichts mehr erhalten ist, bzw. in dessen Nähe in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Siedlung Karlshöhe entstand.

Im Ort Trampe an der Kreuzung der Straßen Heckelberg-Eberswalde und Klobbicke-Gersdorf stehen die alten Gemäuer einer ehemaligen Schäferei.

Im Ort Trampe an der Straße Heckelberg-Eberswalde stehen die alten Gemäuer vom Gutshaus und Gutshof sowie von zum Gut dazugehörigen weiteren Häusern und zwei Gutsarbeiterreihenhäusern. Zudem erhalten geblieben ist der Festsaal zu Trampe von 1912 mit Bühne, der heute im Besitz der Fleischerei Taßler von Bodo Taßler aus Eberswalde ist.

Desweiteren steht im Ort Trampe an der Straße Heckelberg-Eberswalde ein altes Chausseehaus. Nicht erhalten geblieben ist ein Dampfsägewerk (D.S.W.) an der Straße nach Eberswalde, eine weitere Ziegelei und ein Schießstand im Falkenberger Weg, sowie einige Windmühlen.

Nahe dem alten Ort Trampe steht die Ruine der ehemaligen Burg Breydin. Heute wird der Ort Trampe gelegentlich Breydin genannt, weil er ein Teil der Gemeinde Breydin ist, die nach der Burg benannt wurde. Die Burg Breydin entstand im 13. Jahrhundert nach der Eroberung des Gebiets durch die Askanier und wurde 1308 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1527 wurde die Burg letztmals erwähnt. Die Burg Breydin steht inmitten eines Feuchtgebiets und lag ihrem Namen nach an einer Überquerung eines Wasserlaufs oder Feuchtgebiets.

Das Dorf Trampe entstand vor 1375 östlich der Burg Breydin als Straßendorf. Von 1324 bis 1412 gehörte das Dorf der Familie von Wulkow. Am Ort entstand das Rittergut Trampe, das im Jahr 1412 mit dem Besitzer Familie von Sparr erstmals erwähnt wurde. Diese lies das 1657 erbaute Gutshaus Trampe im Jahr 1693 zum Schloss Trampe umbauen. Der letzte Besitzer war von 1802 bis 1945 die Familie von der Schulenburg. Das Gutshaus wurde 1657 errichtet und 1773 im Barockstil umgebaut sowie in den 1960er Jahren überarbeitet. Zum Gutshaus gehört ein Gutspark, der erhalten geblieben ist. Vom Gutshaus durch den Gutspark führt eine Pflasterstraße zur Burgruine Breydin.


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