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Gutshof Altlandsberg und Hirschfelde

Ein Ausflug mit dem Rad über den Gutshof Altlandsberg zum Gutshof Hirschfelde im Landkreis Barnim im Land Brandenburg.

Die Radtour führt von Hönow entlang dem Zochegraben, vorbei an der Mühle bei Seeberg, zum Gutshof Altlandsberg, vorbei am Torfstich Neuhönow bei Altlandsberg, zu den Kasernengebäuden des Fliegerhorstes Werneuchen und weiter zum ehemaligen Rittergut Hirschfelde.

Auf dem Domänen-, Schloss- und Burggelände in Altlandsberg sind die Gebäude des königlich-preußische Amt- und Domänenhof (teils Ruine), die Grundmauern mit Kellergewölbe vom ehemaligen Schloss, die Schlosskirche und das alte Gutshaus noch erhalten.
Otto I. Freiherr von Schwerin baute im 17. Jahrhundert im vom 30. jährigen Krieg verwüsteten Altlandsberg das Schloss Altlandsberg an die Stelle des ehemaligen Feldsteinschlosses derer von Krummensee, das wiederum an der Stelle einer mittelalterlichen Burg stand. 1708 kaufte König Friedrich I. das Schloss und baute es zu seiner Sommerresidenz um. 1757 brannte die Schlossanlage komplett nieder und wurde nicht mehr aufgebaut.

Hirschfelde liegt an einer früheren Heerstraße, auf der später auch Napoléon Bonaparte gegen Russland zog. Von dieser leitete sich sein früherer Namen Hersfelde ab, der mit der Zeit zu Hirschfelde wurde. Das märkische Angerdorf wurde im Jahr 1268 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte etwa 100 Jahre zum Besitz des Klosters Zinna. Seit 1450 war das Dorf im Besitz der Ritter von Krummensee. 1586 wird Hirschfelde Rittergut und gelangt 1753 in den Besitz der preußischen Familie von Bismarck. 1904 erwarb der Mäzen Eduard Arnhold das Rittergut und lies das Gutshaus umbauen und den Skulpturenpark neu anlegen, von dem heute nichts mehr erhalten ist und insbesondere die Skulpturen bis auf den Bronzehirsch und einen Marmorstier, der aber in Bad Freienwalde steht. Der dazugehörende altertümliche Wasserturm und ein verfallenes Springbrunnenbecken ist noch erhalten. Der Hirsch hat 3 Löcher. Diese sollen nach Überlieferung von russischen Soldaten hinein geschossen worden sein. Die Ruine der mittelalterlichen märkischen Dorfkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert.
In Hirschfelde wird heute Pferdezucht betrieben.

(Mit Infos von Wikipedia)
Die Fotos entstanden im Jahr 2013


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