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Infotafel Kaisersteg
Infotafel Kaisersteg
Infotafel Kaisersteg
Die Infotafel am Kaisersteg.
"Kaisersteg. Bezeichnung zu Ehren Wilhelm II: Deutscher Kaiser und König von Preußen, der ein Förderer des Ingenieurwesens war, die technischen Wissenschaften den Geistes-Wissenschaften gleichstellte und am 11. Oktober 1899 den akademischen Grad Diplom-Ingenieur und das Promotionsrecht für Ingenieure in Preußen einführte. Durch seinen Berater Adolf Slaby - Professor für Elektrotechnik an der TH Berlin - unterhielt er gute Kontakte zur Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft.
1998 wollte die AEG für die Arbeiter des neu gebauten Kabelwerkes Oberspree eine kurze Verbindung zum Bahnhof Schöneweide schaffen. Heinrich Müller-Breslau und Karl Bernhard entwarfen eine Brücke, die sich mit gefälligen Linienführungen in das landschaftlich reizvolle Bild der Oberspree einfügen sollte. Mit 86 m Spannweite der Mittelöffnung konnte die Anzahl der Strompfeiler auf 2 beschränkt werden. Der Überbau mit 172 m Länge und 160 t Gewicht bestand aus einer genieteten und geschraubten Eisenkonstruktion mit Gurten und Hängestangen. Die beiden Hauptträger waren als Auslegerbalken mit einem Mittelgelenk und einem im Bereuch der Mittelöffnung eingefügten Spannbogen ausgebildet. Der Fachwerkunterbau nahm die Holzbohlen der 3,50 m breiten Gehbahn auf. Zur Brückenausrüstung gehörten schmiedeeiserne Geländer, 3 Bogenlampen und diverse Glühlampen zur Beleuchtung der Gehbahn. An den 15 m hohen Pylonportalen befanden sich Zierelemente "Sonne, Mond und Sterne" sowie "Glühlampe und Wolke mit Blitz" als Darstellung von Elektrizität. Neben den Strompfeilern war eine Durchfahrtshöhe von 8 m vorhanden, was nur mit 8 % Brückengefälle zu erreichen war. Die gemauerten 2 Strom- u. 2 Landpfeiler waren mit rotem Verblendmauerwerk und Striegauer Granit verkleidet. Die Landpfeiler trugen als Brückenabschluß den Obergurt überragende Granitpostamente, die den Übergang zu den gestuften Rampen und zum 3 m tiefer liegenden Straßenniveau herstellten. Die Eröffnung der Brücke war am 01. Oktober 1898; am 22. April 1945 wurde sie durch die Waffen SS gesprengt."
"Der Spreeverlauf war im Brückenbereich ursprünglich 175 m breit und reichte bis an die Laufener Straße heran. Das KWO strbte eine Flächenerweiterung für neue Produktionsgebäude an und liess deshalb 1975-1979 die Spree in diesem Bereich ca. 65 m begradigen. Infolge der danach übermäßigen Einengung der Schiffahrtsstraße wurde 1979-1980 die Landspitze des Südufers ca. 30,0 m abgetragen, finaziert vom KWO. Die dort beseitigte Parkfläche wurde, verbunden mit einer zweiten Begradigung der Spree, stromaufwärts neu angelegt. Die am Nordufer gewonnene Landfläche wurde üebrwiegend beräumt und bildet heute einen wesentlichen Teil des Stadtplatzes.
2007 wurde die neue Brücke als stählerne Schrägseilbrücke mit einem einseitigen 30 m hohen Pylon und einer maximalen Spannweite von 92 m errichtet. Die Überbaulänge beträgt 140 m, zuzüglich eines 45 m langen Rampenbauwerkes für den barrierefreien Zugang am südlichen Ufer. Das nördliche Widerlager wurde gegenüber dem alten um ca. 30 m stromaufwärts verlegt und bindet niveaugleich an den Stadtplatz von Oberschöneweide an. Im Hinblick auf das zu erwartende Verkehrsaufkommen und die städtebauliche zentrale Lage wurde eine Nutzbreite von 5,00 m vorgesehen. Der gewählte Trogquerschnitt ermöglicht eine minimale Bauhöhe, so dass die maximale Gradientenneigung trotz des breiteren freizuhaltenden Schifffahrtsprofiles im Vergleich zur alten Brücke 6 % nur geringfügig überschreitet. In die Trogprofile ist die Beleuchtung integriert. Zusätzliche Strahler am Pylon beleuchten strahlenförmig die Seilabspannung. Die Widerlager, Rampenwände und der Mittelpfeiler haben eine glatte Sichtbetonoberfläche und eine Anti-Graffiti-Beschichtung. Die Wiedereröffnung der Brücke war am 25. September 2007."
(Betroffenenvertretung Oberschöneweide.
Bearbeiter: Ines Verworner.
Stand: November 2007.
Bildernachweis: 1 Ansichtskarte, Ausschnitt; Heimatmuseum Köpenick. 3 Der Kaisersteg über die Spree bei Oberschöneweide; Zeitschrift für Bauwesen 1900, Berlin, Verlag von Wilhelm Ernst und Sohn. 1 Übersichtsplan des Gemeindebezirkes Oberschöneweide, 1909, Ausschnitt; Kartenabteilung, Landesarchiv Berlin. 1 Karte von Berlin 1:5000 (Stand 2006), Ausschnitt; Vermessungsamt, Abt. Bau u. Stadtentwicklung Bezirksamt Treptow-Köpenick v. Berlin.)
Die Infotafel wurde nach 2013 zugesprayt und 2016-2019 entfernt.
Ortsteil Oberschöneweide, Bezirk Treptow-Köpenick, Berlin, 2013.
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