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Das Brecherwerk im Steinbruch

Auf dem Großen Gleichberg in Südthüringen, einem ehemaligen Vulkan, befand sich von 1901 bis 1968 der Römhilder Steinbruch von dem die Ruine des Brecherwerks noch steht.

Der Große Gleichberg ist mit 679 Meter ü. NN der höhere der beiden singulären Gleichberge östlich Römhilds in der Landschaft Grabfeld im Landkreis Hildburghausen in Thüringen.
Am Großen Gleichberg wurde in zwei Steinbrüchen, dem Gleichamberger Steinbruch und dem Römhilder Steinbruch Basalt abgebaut. Es gab jeweils eine Seilbahn mit denen der Basalt in Loren zu den Basaltwerken in Römhild am Bahnhof und nach Gleichamberg transportiert wurde.

Die Steine wurden zum Bau von befestigten Chausseestraßen, damals so genannten Kunststraßen, und Pflastersteinstraßen, aber auch zum Gebäudebau verwendet. So findet sich der Basalt aus den Steinbrüchen des Großen Gleichbergs heute noch auf Pflastersteinstraßen in ganz Deutschland.

In der Zeit des Nationalsozialismus befand sich von August 1943 bis März 1945 im Römhilder Steinbruch ein Arbeitserziehungslager in dem maximal etwa 400 "vertragsbrüchige fremdvölkische" Zwangsarbeiter interniert waren. Die Häftlinge mussten im Basaltbruch oder im Basaltwerk am Römhilder Bahnhof arbeiten. Es muss von mindestens 500 Häftlingen ausgegangen werden, die im Lager oder auf dem Evakuierungsmarsch im Jahr 1945 gestorben sind.

Zu Zeiten des Kalten Krieges, von 1968 bis 1991, befand sich auf dem Gipfel des Großen Gleichbergs ein militärisches Sperrgebiet mit einer Funk- und Radarstation der sowjetischen Streitkräfte, die im Brecherwerk ihre Autographen hinterliesen.
1942 wurde der Große Gleichberg zum Landschaftsschutzgebiet erklärt und steht heute unter Naturschutz.

(Mit Infos von Wikipedia)
Die Fotos entstanden im Jahr 2011.


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