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Schleuse Kleinmachnow

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Schleuse Kleinmachnow Schleuse Kleinmachnow
Die Hebestelle der Nordschleuse mit dem Schleusenkrug von 1940 an der Schleuse Kleinmachnow im Teltowkanal.
Anstelle der Nordschleuse von 1940 stand die Schleusenwirtschaft von 1905.
Über dem Untertor (Stemmtor) die alte Fußgängerbrücke.
Zwischen der Fußgängerbrücke und der heutigen Schleusenbrücke befand sich die alte Straßenbrücke.
Der Schleusenkrug wird seit 1958 als Berufsausbildungszentrum für Wasserbau von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost genutzt.
Links hinten ein Erweiterungsbau von 1958.
Mit dem Bau des Teltowkanal von 1900 bis 1906 im damaligen Landkreis Teltow zur Verbindung der Havel (Elbe-Nordsee) mit der Dahme (Spree-Oder-Ostsee) wurde bei Kleinmachnow am Machnower See die einzige Schleuse im 38 km langen Teltowkanal, eine Doppelschleuse als Zwillingsschleuse, mit dem Namen Machnower Schleuse gebaut.
Mit Beginn der Blockade von West-Berlin ab 1948 wurde der Teltowkanal gesperrt und die Schleuse außer Betrieb genommen. 1981 wurde der Schleusenbetrieb wieder aufgenommen.
Zur Schleuse gehören zwei Schleusenbrücken: Eine Fußgängerbrücke, die sich im Bauwerk des Unterhaupt befindet und eine Straßenbrücke, die sich am Bauwerk des Unterhaupt befand, 1993 wegen Schäden nach einem Schiffsstoß gesperrt wurde und 2005 durch einen versetzten Neubau ersetzt wurde.
Lastkähne und Schubverbände benutzen die 1940 für 1000-Tonnen-Schiffe gebaute Nordschleuse, während kleinere Schiffe und Boote die nördliche Schleusenkammer der Doppelschleuse von 1906 verwenden. Die südliche Schleusenkammer der Doppelschleuse ist seit dem Zweiten Weltkrieg außer Betrieb.
An der Machnower Schleuse bestand ein Gleis der Teltowkanal-Treidelbahn über den Teltowkanal, über das die elektrischen Treidelloks zwischen den Treidelgleisen am Südufer und Nordufer wechseln konnten.
Neben der Schleuse wurde 1905 das Restaurant zur Schleuse, heute Restaurant Gasthaus zur Schleuse, die ehemalige Bierklause am Oberhafen und das ehemalige Schleusen-Wirtshaus gebaut, das der 1940 gebauten dritten nördlichen Schleusenkammer, der Nordschleuse, weichen musste. Als Ersatz wurde 1940 daneben der Schleusenkrug gebaut, der seit 1958 mit Erweiterungsbauten als Berufsausbildungszentrum für Wasserbau von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost genutzt wird.
Von 1905 bis 1961/1967 fuhr eine Straßenbahnlinie über/von Teltow bis zur Machnower Schleuse.
Der Ort Kleinmachnow heißt eigentlich nur Machnow. Der Namenszusatz "Klein" wurde 1375 bei der ersten schriftlichen Erwähnung als "Parva" (lateinisch: klein) verwendet, bis er von Parva Machenow über Klein Machnow und Klein-Machnow zu Kleinmachnow nach vielem hin und her bürokratisch gänzlichst übernommen wurde. Machnow war eine slawische Siedlung, deren slawischer Name Machnov soviel wie Moos-Ort bedeutet. Der Machnower See behielt seinen ursprünglichen Namen und die Teltowkanal-Schleuse Kleinmachnow wurde als Machnower Schleuse eingeweiht.
Gemeinde Kleinmachnow im Landkreis Potsdam-Mittelmark im Land Brandenburg, 2017.
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