Karte der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME)
Karte der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME)
Karte der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME)
Karte mit den Strecken der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME), der Königs Wusterhausen-Mittenwalde-Töpchiner Kleinbahn (KMTK, Motzenersee-Bahn), der Gutsbahn Diepensee (Rübenbahn), der Henschelbahn (Werkbahn), der Ölbahn (Kerosinbahn) zum Flughafen Tanklager Kienberg, vom Hangargleis zum Flughafen Schönefeld Süd, vom Anschlussgleis Flughafen Tempelhof, vom vorläufigen Güteraußenring und den Pferdebahnen der Ziegeleien bei Mittenwalde und Töpchin.
Es sind nicht alle (ehemaligen) Gleise in der Karte eingetragen.

Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME)
1900 Strecke von Bahnhof Hermannstraße bis Bahnhof Mittenwalde (Nord) gebaut.
1903 Verlängerung der Strecke über den Nottekanal bis zum Schöneicher Plan.
1907 Bahnhof Teltowkanal in Betrieb genommen.
Ab 1907 Industrieanschlussgleis Industriestraße (Ullsteindruckhaus), Industrieanschlussgleis Teilestraße (Hafen Tempelhof), Industrieanschlussgleis Gradestraße (Brenntag) und Industrieanschlussgleis Rudow (Kanalstraße) in Betrieb genommen.
1909 Verladegleis für Fenne-Ziegelei am Feldweg Ragow - Groß Machnow in Betrieb genommen.
1914 Bahnsteig Riedelwerk am Bahnhof Teltowkanal angelegt.
1931 Haltepunkt Mittenwalde Krankenhaus angelegt.
1932 Haltepunkt Bauhüttenweg angelegt.
1933 Verbindungskurve von Bahnhof Mittenwalde (Nord) der NME zu Bahnhof Mittenwalde (Ost) der KMTK in Betrieb.
1933 Haltepunkt Mittenwalde Krankenhaus aufgegeben.
1933 Verbindungskurve von Bahnhof Mittenwalde (Ost) der KMTK zu Haltepunkt Gallun Dorf in Betrieb.
1936 Gleis zu den Henschel-Flugzeugwerken.
1937 Haltepunkt Rudow West und Rudow Süd angelegt.
1940 Haltepunkt Flak-Stellung Waßmannsdorf angelegt. (Flak = Flugabwehrkanone)
1945 Verbindung von Bahnhof Schöneicher Plan zu Berlin-Dresdener Eisenbahn (Zossen) in Betrieb. (herrenlose Bahnanlage)
1947 Verbindung von Bahnhof Schöneicher Plan zu Berlin-Dresdener Eisenbahn (Zossen) außer Betrieb. (Reparationszahlung)
1948 Strecke an der Landesgrenze Berlin/Brandenburg unterbrochen.
1948 Haltepunkt Rudow Süd Landesgrenze angelegt.
1949 Verbindungskurve von Bahnhof Mittenwalde (Ost) zu Bahnhof Schöneicher Plan in Betrieb.
1949 Verbindung von Bahnhof Schöneicher Plan zu Berlin-Dresdener Eisenbahn (Zossen) in Betrieb.
1949 Verbindungskurve vom Bahnhof Schönefeld zum vorläufigen Güteraußenring (VGAR) in Betrieb.
1951 Gleis zwischen Bahnhof Schönefeld und Bahnhof Mittenwalde (Nord) entfernt.
1951 Haltepunkt Rudow Süd Landesgrenze eingestellt.
1955 alle verbliebenen Haltepunkte in West-Berlin außer Betrieb genommen.
1963 Gleisbogen durch das Rudower Vogelschutzwäldchen und Bahnhof Rudow Nord angelegt.
1963 Verlängerung Industrieanschlussgleis Rudow (Stubenrauchstraße) zum Heizkraftwerk Rudow (HKW Rudow).
1983 Bahnhof Rudow außer Betrieb genommen.
Nach 1990 Industrieanschlussgleis Industriestraße (Ullsteinhaus), Industrieanschlussgleis Teilestraße (Hafen Tempelhof) und Gleis von Bahnhof Mittenwalde (Ost) nach Bahnhof Mittenwalde (Nord) außer Betrieb genommen.
2006 Draisinenbahn Bahnhof Mittenwalde (Ost) - Bahnhof Schöneicher Plan.
2011 Industrieanschlussgleis Kanalstraße rückgebaut.

Kiesbahn (Kiesgrube Großziethen)
1948 außer Betrieb.

Deponiebahn (Deponie Großziethen)
Von 1997 bis 2012/2013 in Betrieb.

Anschlussgleis Flughafen Tempelhof
1932 in Betrieb genommen. Anschluss an die Ringbahn über das Gleis der NME.
1948-1949 bei Luftbrücke während Berlin Blockade durch NME betrieben.

Königs Wusterhausen-Mittenwalde-Töpchiner Kleinbahn (KMTK)
1894 Strecke zwischen Bahnhof Königs Wusterhausen - Bahnhof Mittenwalde (Ost) und Bahnhof Königs Wusterhausen - Bahnhof Töpchin eröffnet.
1897 Gütergleis vom späteren Bahnhof Gallun zum Schöneicher Plan in Betrieb.
1897 Haltepunkt Crummensee (später Krummensee) angelegt.
1913 Gütergleis zum Schöneicher Plan außer Betrieb.
1914 Haltepunkt Krummensee aufgegeben.
1915 Anschlussgleise an die Luftschiffwerft Schütte-Lanz bei Zeesen in Betrieb.
1920 Bahnhof Gallun (später Gallun Süd) eröffnet.
1921 Haltepunkt Motzen Mitte angelegt.
1931 Haltepunkt Töpchin Kolonie (später Töpchin Nord) angelegt.
1932 Haltepunkt Gallun Dorf angelegt.
1933 Verbindungskurve von Bahnhof Mittenwalde (Ost) der KMTK zum Gleis der KMTK nach Haltepunkt Gallun Dorf in Betrieb.
1933 Haltepunkt Märchenwiese (Bahnhof Märchenwiese) angelegt. (Lichtbad Märchenwiese, Freikörperkultur)
1945 Haltepunkt Märchenwiese geschlossen.
1949 Verbindungskurve von Bahnhof Mittenwalde (Ost) zum NME Gleis zum Bahnhof Schöneicher Plan in Betrieb.
1949 Verbindung von Bahnhof Schöneicher Plan zu Berlin-Dresdener Eisenbahn (Zossen) in Betrieb.
1949 Zugverkehr zwischen Bahnhof Königs Wusterhausen - Bahnhof Mittenwalde (Ost) - Bahnhof Zossen in Betrieb genommen.
1970 Personenverkehr zwischen Bahnhof Mittenwalde (Ost) und Bahnhof Töpchin eingestellt.
1974 Personenverkehr zwischen Bahnhof Königs Wusterhausen - Bahnhof Mittenwalde (Ost) - Bahnhof Zossen eingestellt.
1993 Alle Strecken geschlossen.
1996 ehemaliger Haltepunkt Motzen Mitte als Haltepunkt Golfplatz neu eröffnet. (nur Sonderfahrten bei Golfevents, ohne Zwischenhalte)
1996 Haltepunkt Golfplatz geschlossen.
2001 Draisinenbahn Bahnhof Mittenwalde (Ost) - Bahnhof Töpchin in Betrieb der Draisinenbahnen Berlin/Brandenburg GmbH & Co. KG.
2006 Draisinenbahn (Bahnhof) Königs Wusterhausen - Bahnhof Töpchin; Draisinenbahn (Bahnhof) Königs Wusterhausen - Bahnhof Mittenwalde (Ost); Draisinenbahn Bahnhof Mittenwalde (Ost) - Bahnhof Schöneicher Plan. Alle Eigentum der Draisinenbahnen Berlin/Brandenburg GmbH & Co. KG.

Vorläufiger Güteraußenring (VGAR)
1941 in Betrieb genommen.
1948 Haltepunkt Schönefeld Dorf in Betrieb.
1949 Haltepunkt Schönefeld Dorf außer Betrieb. (An der Rudower Chaussee)
1949 Haltepunkt Schönefeld Mitte in Betrieb. (In der "Mitte" des vorhandenen Kreuzungsbahnhof Schönefeld)
1950/51 Unterbrechung wegen Baustelle Südlicher Außenring (SAR).
1952 neu an den Südlichen Außenring (SAR) angeschlossen / Haltepunkt Schönefeld Mitte außer Betrieb.
Ab 1948/1958/1961 streckenweise von Ost außer Betrieb genommen.
1962 Umbau des Gleises zwischen Schönefeld und Grünau zur S-Bahn-Trasse.
1962 Schließung Haltepunkt Schönefeld Siedlung / Eröffnung S-Bahnhof Grünbergallee.

Hangargleis
1959 mit Anschluss an Henschelbahn in Betrieb.
1962 Trennung von Henschelbahn und südliche Kurve in Betrieb. (Verlängerung der südlichen Start- und Landebahn Flughafen Schönefeld)
1963 nördliches Hangargleis entfernt. (Bau der nördlichen Landebahn [2009 abgerissen])

Henschelbahn/Gutsbahn
1868 Gutsbahn Diepensee "Rübenbahn" als Pferdebahn in Betrieb.
1936 Gutsbahn zur Werkbahn "Henschelbahn" umgebaut und zu den Henschel-Flugzeugwerken erweitert.
1959 nordöstlicher Teil der Henschelbahn/Gutsbahn außer Betrieb.
1962 Rest der Henschelbahn/Gutsbahn außer Betrieb. (Ausbau der Henschel-Flugzeugwerke zum Flughafen Schönefeld)

Ölbahn (Kerosinbahn)
1963 Ölbahn in Betrieb.
Seit 1992 alle zwei Jahre ILA Bahnhof ("Bahnhof Pappkarton") auf dem Südgelände des Flughafen Schönefeld. (ILA = Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin, ILA Berlin Air Show)
2010 Ölbahn außer Betrieb.

Flughafenbahn
2010 Flughafenbahn in Betrieb.
Seit 1992 alle zwei Jahre ILA Bahnhof ("Bahnhof Pappkarton") auf dem Südgelände des Flughafen Schönefeld. (ILA = Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin, ILA Berlin Air Show)

Draisinenbahn
Seit 2001 Bahnhof Mittenwalde (Ost) - Bahnhof Töpchin
Seit 2006 (Bahnhof) Königs Wusterhausen - Bahnhof Töpchin, (Bahnhof) Königs Wusterhausen - Bahnhof Mittenwalde (Ost), Bahnhof Mittenwalde (Ost) - Bahnhof Schöneicher Plan.

Ziegeleien

Ziegeleien Mittenwalde
1862 Wohnhaus vom Ziegeleibesitzer Braun, an der (ehem.) Mittenwalder Zugbrücke über den Nottekanal.
Weitere Erwähnungen: 1872 Ziegeleibesitzer Braun, früher Müller. 1875 Ziegeleibesitzer Braun.

1863 Ziegelei Krause, am Oberwasser der alten Mittenwalder Schleuse (ab 1903 nahe der NME-Eisenbahnbrücke). (eventuell früher Gemeinde-Ziegelei).
Weitere Erwähnungen: 1915 Schornstein hinter Bäumen auf einem Foto der alten Schleuse.

1863 Kreis-Chaussee Groß-Machnow - Mittenwalde eröffnet. Chausseehaus an der Gemarkunsgrenze Groß-Machnow - Mittenwalde am Groß Machnower Weinberg.

1874 Ziegelei Gr. Machnow, an der Chaussee Groß Machnow - Mittenwalde (später Fenne).
Weitere Erwähnungen: 1876 Ziegelei Gustav Richter. 1878 Ziegelei Gustav Richter (Locomobil). 1884 Ziegelei Groß Machnow, A. Tietz. 1887 ehemalige Richter'sche Ziegelei. 1888 Ringofen-Ziegelei Fenne, C. F. Behne, Ziegelmeister W. Koch. 1893 Fenne-Ziegelei. 1909 Fenne-Ziegelei Otto Schünemann (Schmalspurbahn zur NME).

1875 Beyer'sche Ziegelei, am Mittenwalder Chaussee-Haus an der Chaussee Groß Machnow - Mittenwalde.
Weitere Erwähnungen: 1889 Ziegelei Lawrenz und Stifft (Freienwalde). 1893 Kronenziegelei Grund & Thormann, Maurermeister Joseph Grund und Maurermeister und Kaufmann Hugo Thormann († 1896). 1894 Kronenziegelei Grund & Thormann. 1895 Kronenziegelei Grund & Thormann. 1896 Kronen-Ziegelei. 1896 Kronenziegelei Grund & Thormann. 1897 Kronenziegelei Grund & Thormann. 1900 Dampf-Ziegelei Grund & Thormann.

1876 Geltz-­Beyerische Ziegelei. In der Nähe des Notte-Kanals gelegen. (Orstangabe eventuell wegen Feldbahn von Ziegelei zum Kanal. Möglicherweise spätere Kronen-Ziegelei.)

1883 Wölfert'sche Ziegelei.
Weitere Erwähnungen: 1889 Müller'sche Ziegelei, 1890 Müller'sche Ziegelei, 1891 Adler-Ziegelei, Max Hein, Niederlassung. 1896 Adler-Ziegelei, Müller, (Wiedererwerb). 1900 Dampf-Ziegelei Paul Wölfert. 1922 Wölfert, ADLER-­Ziegelei GmbH.

1889 wohnten 8 Ziegeleibesitzer in der Stadt Mittenwalde.

1890 Zwei Ziegeleien an der Chaussee Mittenwalde - Gr. Machnow. Straßenpflaster in Mittenwalde durch die Ziegel-Pferdefuhren von den Ziegeleien an der Chaussee hin zum Nottekanal zerfahren.

1894 Drei Ziegeleien in Mittenwalde.

Ziegeleien Schöneicher Plan
1875 Adlerziegelei, C. Fritze und F. Hartmann. Am kürzeren südlichen Stichkanal vom Nottekanal.
Weitere Erwähnungen: 1881 Fritze'sche Ziegelei. 1886 Ziegelei Otto Mack. 1886 Mack'sche Ziegelei (falsch: Nackt'sche Ziegelei). 1888 Mack´sche Ziegelei. 1889 Ziegelei P. Mack. 1896 Mack´sche Ziegelei.

1875 Ziegelei, Töpfermeister Louis Krause. Eventuell die nordöstlich gelegene (erste).

1875 Plettenberg'sche Ziegelei. Am längeren Stichkanal mit Knick vom Nottekanal.
Weitere Erwähnungen: 1881 Plettenberg'sche Ziegelei. 1883 Plettenberg'sche Ziegelei.

1884 Koch'sche Ziegelei.
Weitere Erwähnungen: 1889 Koch'sche Ziegelei. 1896 Ziegelei Max Koch.

1885 Ziegelei F. H. Krause.

1887 Krause'sche Ziegelei
Weitere Erwähnungen: 1889 Krause'sche Ziegelei.

1888 C. J. Krause'sche Ziegelei.

1892 Schulze'sche Ziegelei.

1894 11 Ziegeleien in Schöneiche.

Ziegeleien Motzen
1857 Ziegelei Gemeinde Motzen. 400 Schritt vom Nottekanal (?).

1862 Ziegelei Ludwig Heinrich Krause. Am Weg Motzen - Krummensee, neben Ziegelei Braune. Eventuell östlich der Straße Motzen - Mittenwalde gelegen.
Weitere Erwähnungen: 1872 L. Krause sen. Ziegeleibesitzer, früher Töpfermeister. 1895 Ziegelei Krause.

1862 Ziegelei Braun. Hart an der Straße Mittenwalde - Motzen, neben der Ziegelei Krause. Eventuell östlich der Straße Motzen - Mittenwalde gelegen.
Weitere Erwähnungen: 1865 Ziegelei Friedrich Wilhelm Braun zu Mittenwalde. 1872 W. Braun Ziegeleibesitzer, früher Müller.

1863 Ziegelei, Amtmann Meinecke zu Teupitz. Zwischen dem Weg Mittenwalde - Motzen und Motzener See.
Weitere Erwähnungen: Vormals Bauer Huschkesche Ziegelei. 1868 Ziegelei Amtmann Meinecke. 1875 Ziegelei Otto Meinecke. 1888 Ziegelei Meinecke. 1890 Ziegelei Meinecke.

1863 Ziegelei vom Ziegelmeister Wilhelm Holzhüter. Am Schneidepunkt der Wege Groß­Köritz - Mittenwalde und Klein­Besten - Motzen. (Hinter der Brücke/Unterführung der Autobahn A13 zwischen Motzen und Klein Besten, am Südosteck Hausjägerweg.)

1871 Jung'sche Dampf-Ziegelei. Am Motzner See.
Weitere Erwähnungen: 1872 Jung'sche Ziegelei am Motzner See.

1887 Schmalspurbahn (Pferdeeisenbahn) von Motzen bis in die Nähe von Sputendorf (heute Waldeck). (Von Motzenmühle bis südwestlich von Töpchin).

1894 5 Ziegeleien in Motzen.

Ziegeleien Motzenmühle
1889 Ziegelei H. Beermann.

(siehe auch Ziegeleien Töpchin)

Ziegeleien Callinchen
1862 Ziegelei Baumeister Fr. Hoffmann. Westlich von Motzenmühle.

1862 Ziegelei Braune und Ernst. Am Weg Motzen - Callinchen am Motzener See gelegen, am Wehlings­Plan (?). Westlich von Motzenmühle.

1862 Ziegelei Lucas. Bei Callinchen.
Weitere Erwähnungen: Vormals Ziegelei Lessing & Lucas.

1862 Ziegelei Bucholt und Schultze. Am Weg Motzen - Callinchen am Motzener See gelegen, am Wehlings­Plan (?). Westlich von Motzenmühle.

1863 Kreutersche Ziegelei. Unweit vom Weg Töpchin - Zossen.

1863 Ziegelei Johann August Schlickeisen zu Callinchen und Johann Gottlieb Müller zu Schöneiche. Unweit vom Weg Töpchin - Zossen, neben Kreutersche Ziegelei. Am Wirachsberg. Südlich von Schöneiche und westlich von Callinchen.

1871 Jung'sche Dampf­Ziegelei zu Callinchen. Am Motzener See, mit Windmühle.
Weitere Erwähnungen: 1884 Ziegelei Max Jung.

1875 Braun'sche und Weiße'sche Ziegelei in Callinchen.

1891 Stelle'sche Ziegelei in Callinchen.

Ziegeleien Töpchin
1862 Ziegelei R. F. Lessing. An einem Feldweg bei Töpchin.

1863 Ziegelei Karl Kettlitz. Am Weg nach Callinchen, im Puddewesen­Plan (?).
Weitere Erwähnungen: 1874 Kettlitz'sche Ziegelei. 1882 Kettlitz'sche Ziegelei. 1886 Kettlitz'sche Ziegelei (Motzenmühle). 1890 Kettlitz'sche Ziegelei. 1892 Ziegelei Kettlitz.

1863 Ziegelei Alexander Schäfer. Zwischen den Wegen Zossen - Motzen, Töpchin - Zossen und Töpchin - Motzener Mühle, "Schmalen Enden" (?).

1863 Ziegelei August Dunkel zu Mittenwalde und Maurermeister Karl Herrmann Dunkel zu Mittenwalde. An der Lessingschen Ziegelei vorbeigehender Feldweg von Töpchin zur (Spring)Bleiche.

1863 Lessingsche Ziegelei.
Weitere Erwähnungen: 1874 Lessing'sche Ziegelei.

1863 Ziegelei Kaufmann F. Hagenauer zu Berlin. Am nach Töpchin führenden Feldweg 200 Meter neben der Lessingschen Zieglei.

1874 Pferdebahn Kettlitz'sche Ziegelei.

1878 Ziegelei Carl Behne.

1880 Ziegelei C. Krause, mit Gasthof und Restauration.

1895 Ziegelei Albert Krause (Motzenmühle). Mit Anschlußgleis an die KMTK.

1881 Thiemannsche Ziegelei.

1881 Ziegelei Maecker.
Weitere Erwähnungen: 1895 Mäckersche Ziegelei.

1892 Ziegelei Krause.
Weitere Erwähnungen: 1895 Ziegelei Krause.

1894 10 Ziegeleien in Töpchin.

1896 Ziegelei Stolzenberg.

Ziegelei-Bahnen
An den Ziegeleien bestanden mehrere Ziegelei-Eisenbahnen, die als Pferdebahnen betrieben wurden, aber auch mit sogenannten Locomobilen betrieben wurden. Die Ziegel wurden mit Loren befördert. Die weitläufigste Pferdebahn war die bei Töpchin. Sie führte von den Ziegeleien zu einem Ziegelei-Hafen am Südostufer vom Motzener See, der sogenannten Schurre. Dort gab es mehrere Entladegleise. Eine weitere Pferdebahn bestand von den beiden Ziegeleien an der Chaussee Mittenwalde - Groß Machnow zum Nottekanal. Die Adler-Ziegelei in Mittenwalde hatte eine Pferdebahn mit einem Gleis über den Nottekanal zum Hafen am Nottekanal am Unterwasser der alten (ehem.) Schleuse Mittenwalde und einem weiteren Gleis zu einem Verladegleis an der NME östlich vom Bahnhof Mittenwalde Nord und zur Chaussee am Bahnhof Mittenwalde Nord. Die Kronen-Ziegelei bekam 1900 eine ministerielle Genehmigung für ein Anschlussgleis an die NME in Station 253 (km 25,3). Für die Fenne-Ziegelei wurde 1909 ein Anschlussgleis (kurzes Verladegleis) an die NME in Station 256 hergestellt, mit Schmalspurgleis über den Feldweg Ragow - Groß Machnow.
Die Ziegelei beim ehemaligen Ort Zehrensdorf hatte eine Pferdebahn zum Bahnhof Wünsdorf an der Berlin-Dresdener Eisenbahn.
Nur eine Ziegelei in Töpchin und die Ziegeleien in Schöneicher Plan waren direkt an die KMTK und NME angeschlossen.

Ziegelei-Kanäle
Der Nottekanal wurde 1568 entlang dem Wasserlauf Notte hauptsächlich nur zur Melioration gebaut, so wie der 1857 gebaute nicht schiffbare Zülowkanal. Von 1856 bis 1864 wurde der Nottekanal zwecks der besseren Melioration erneuert und begradigt. Zur selben Zeit wurde der Galluner Kanal gebaut. Der Galluner Kanal und der Nottekanal diente den Ziegeleien als Transportweg für ihre Ziegel zur Dahme bei Königs Wusterhausen und weiter über die Spree nach Berlin.
Mit dem Bau der KMTK 1894 wurde befürchtet, dass die Eisenbahn eine ernsthafte Konkurrenz zum Schiffstransport werden würde, auch weil der Galluner Kanal und der Nottekanal mit den häufigeren Ziegeltransporten nicht weiter ausgebaut wurde.
Die Eisenbahnen machten den Transport der Ziegel auch im Winter möglich, wenn der Galluner Kanal und der Nottekanal zugefroren waren.

Nach der Inbetriebnahme der KMTK 1894 wurde 1895 die Herstellung einer Eisenbahn von Mittenwalde über Telz nach Dabendorf ministeriell genehmigt, aber nie verwirklicht. Die Strecke wäre eine Verbindung der Berlin-Görlitzer Bahn mit der Berlin-Dresdener Bahn geworden, wie sie erst 1945 durch die NME verwirklicht wurde.

Das Buch zur NME:
Neukölln - Mittenwalder Eisenbahn (Bernd Neddermeyer, 2000)
Neukölln - Mittenwalder Eisenbahn (Bernd Neddermeyer, 2000)
Zum 100-jährigen Jubiläum einer Berlin-Brandenburger Kleinbahn

Pharus-Plan:
Pharus-Plan: Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn und Königswusterhausen-Mittenwalde-Töpchiner Kleinbahn (1934, Nachdruck)
Pharus-Plan: Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn und Königswusterhausen-Mittenwalde-Töpchiner Kleinbahn (1934, Nachdruck 2016)
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