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Plauer See Rundtour

Fotos einer Fahrrad-Rundtour um den Plauer See in der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Fotodoku der Fahrradtour beginnt südlich von Plau und verläuft in Richtung Süden nach Stuer, führt von Stuer entlang dem Weg am Ostufer nach Norden, macht eine Rundtour auf der Insel Plauer Werder und endet am nördlichen Zipfel vom Plauer See. Die Fotodoku ist nicht ganz rund. Fotos von der Stadt Plau, dem Plauer Stadtwald samt Umgebung, dem Ort Stuer samt Umgebung sowie von den Örtlichkeiten zwischen Plau und Karow sind in extra Fotoalben veröffentlicht.

Die Radtour führt durch zwei Landkreise. Am Ostufer vom Plauer See bis Höhe Insel Plauer Werder sowie entlang vom Südwestufer derselben und weiter entlang dem nördlichen Westufer vom Plauer See verläuft die Landkreisgrenze zwischen dem Landkreis Ludwigslust-Parchim auf Seiten von Plau und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Südlich von Plau und östlich vom Plauer Wald entstanden am Südwestufer vom Plauer See ab um 1900 Hotels und Restaurants. Diese hatten einen Anlegesteg, der von den Passagierdampfern angefahren wurde. Auf dem rückwärtigen Festland der Hotels entstanden die Siedlungen Plötzenhöhe, Am See (Plötzensee), Seelust, Wendenburg und Silbermühle. Ehemalige Sommerfrischen waren das Hotel Seelust-Waldheim (zu DDR-Zeiten FDGB-Erholungsheim Waldheim, heute Haus Seeschlößchen Seehotels Plau am See), Hotel Seelust (zu DDR-Zeiten Kinderheim "Berliner Bär", abgerissen), Hotel Wendenburg (heute Privatwohnungen Wohnanlage Wendenburg) und Silbermühle (heute Klinik Silbermühle).

Zwischen Silbermühle und Stuer wird das Ufer bergig. Dort befanden sich einige Wassermühlen. Die Silbermühle und die Dresenower Mühle (erhalten) sowie mehrere Mühlen in Stuer. Die vier Mühlen von Stuer sind im Album Stuer zu finden.

Ab Stuer verläuft der Weg entlang vom Ostufer und durchquert das Feuchtgebiet vom Suckower See ohne Dammweg. Bei sehr nassem Wetter ist die Umfahrung über die Kreisstraße K 6 nach Suckow und von da wieder an den Uferweg zu empfehlen. Als nächstes wird die Bucht namens Kellersee nahe dem Ort Suckow umfahren. Bis nach Zislow macht das Ufer einen Bogen nach West und ist durchweg bewaldet. Der Ort Zislow reicht bis ans Ufer vom Plauer See. Nördlich von Zislow befinden sich einige Campingplätze am Ufer vom Plauer See. Nördlich dieser Campingplätze wird der Blick frei auf die Stadt Plau am gegenüberliegenden Ufer sowie auf die Insel Plauer Werder im Norden vom Plauer See. Danach wird das Ufer zum Steilufer mit einem Weg untem am Wasser und einem Weg auf dem Steilufer, wobei der untere irgendwann endet und der obere von Anfang an zu empfehlen ist. Das Steilufer endet im alten Ort Lenz. Lenz ist zweigeteilt durch die Elde, die hier von der Müritz aus in den Plauer See mündet. An dieser Mündung stand einst die Burg Lenz. Ein altes Bauerngehöft ist noch erhalten. Zudem gibt es eine weitläufige öffentliche Badewiese mit Restaurant und das alte Restaurant Lenzer Krug an der Lenzer Brücke über die Elde. Von Lenz bis zum Campingplatz Naturcamping Malchow südlich vom Aalsee sowie nahe der Autobahnanschlussstelle Malchow verläuft der Weg nur teils direkt am Ufer und durchweg durch Wald. An diesem Weg sind Reste von Bauwerken vom ehemaligen Munitions- und Sprengstoffwerk Malchow (1938-1945) der Dynamit-AG Alfred Nobel & Co. vorzufinden. Die Munitionsfabrik Malchow stand dort mitten im Wald und hatte einen Eisenbahnanschluss an die Bahnstrecke der Mecklenburgischen Südbahn (Bahnstrecke Parchim-Neubrandenburg von 1885). Das Gleis führte in einem weiten Kreis über das gesamte Werksgelände in einem Ausmaß von 2x1,5 km. Die Fabrik bestand aus vielen einzelnen Gebäuden, die von Erdwällen umgeben waren, in denen sich Bunker befanden. Im Zweiten Weltkrieg arbeiteten im Munitionswerk KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter. Die Lager standen in der heutigen Westsiedlung von Malchow. Nach 1945 wurde das Werk komplett zerstört. Beim Campingplatz angekommen muss man bis zur Bundesstraße und dort auf einem kurzen Stück Radweg den Aalsee umfahren. Nach dem Zeltplatz führt der Weg über Wiesen und dem Jürgenshof zur Fischerei Wendorf an der Brücke zur Insel Plauer Werder. Bei Jürgenshof ist eine Treppe mit Radrinne zu passieren. Auf der Insel Plauer Werder stehen die erhalten Gebäude der Meierei Gut Werder. Die Insel Plauer Werder ist etwas bergig, da selbige eine Anhöhe ist auf der sogar ein Gipfelkreuz steht. Es führen insgesamt sieben Wege von allen Seiten schnurstracks auf den Gipfel. Es ist zu empfehlen gleich ab der Brücke zum Gipfel zu fahren und von da zum ehemaligen Gutshof mit Restaurant Zum Tulpenhof am Insel-Rundweg. Der Rundweg auf der Insel Plauer Werder verläuft nur teils direkt am Ufer. Die Straße zum Campingplatz ist Teil vom Rundweg. Die Straße in den Campingplatz ist allerdings eine Sackgasse. Der Campingplatz ist ein Dauercampingplatz für Freunde der Freikörperkultur (FKK). Am Campingplatz muss man den Weg oberhalb im Wald benutzen und hat von dort einen freien Blick auf den Plauer See. Ein Stück nach dem Campingplatz verläuft der Weg entlang dem bewaldeten Ufer. Wieder an der Brücke an der Fischerei Wendorf angekommen verläuft der Rundweg um den Plauer See weiter durch einen Campingplatz am Ufer vom Plauer See. Am Ende vom Campingplatz ist dessen Zufahrt direkt an der Bundesstraße B 192 zwischen Goldberg und Malchow. Entlang dieser Bundesstraße verläuft von dort ein Radweg bis zur Kreuzung mit der Bundesstraße B 103 sowie entlang dieser weiter bis zurück nach Plau. Der komplette Rundweg kann dort auch über Quetzin und ab Quetzin (Parkplatz Krankenhaus) über den Radweg entlang vom Seeufer erfolgen. Von diesem Weg kann man kurz vor Plau über einen Dammweg direkt zum Hafen Plau fahren. Die komplette Rundtour beträgt insgesamt ungefähr 60 km. Es sind nur teils asphaltierte Wege (Westseite) vorhanden und überwiegend Waldwege (Ostseite). Nicht zu unterschätzen sind die kurzen steilen Anstiege und Gefälle auf dem Rundweg. Die Rundtour ist als Tagestour mit Pausen für geübte und sportliche Radfahrer geeignet.


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