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Zweite Flachbahn am Roedeliusplatz in Lichtenberg
Zweite Flachbahn am Roedeliusplatz in Lichtenberg
Zweite Flachbahn am Roedeliusplatz in Lichtenberg
Der Roedeliusplatz in Lichtenberg mit dem ehemaligen Schienenverlauf der Flachbahn.
In der Pflasterung ist der ehemalige Schienenverlauf der Flachbahn zu erkennen. Über die ganze Länge des Roedeliusplatzes bestand bis mindestens in die 1960er Jahre ein breiter Grünstreifen.
Die Flachbahn war eine Straßenbahn der Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin.
Auf dem Roedeliusplatz befand sich von 1913 bis 1945 die Endhaltestelle der Zweiten Flachbahn der Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin. Die Zweite Flachbahn verlief ab 1910 vom Bahnhof Warschauer Straße über Revaler Straße, Libauer Straße, Kopernikusstraße, Wühlischstraße, Holteistraße, Weichselstraße, Scharnweberstraße, Gürtelstraße zur Frankfurter Chaussee (Frankfurter Allee) und ab 1913 jede zweite Bahn über Möllendorfstraße und Normannenstraße bis zum Wagnerplatz (Roedeliusplatz). Die Fahrtzeit von Warschauer Straße bis Frankfurter Chaussee betrug 12 Minuten.
Mit der Glaubenskirche von 1905. Seit 1998 Koptische Kirche. Im Jahr 2000 auf den Namen St. Antonius und St. Shenouda getauft.
Der Roedeliusplatz war als Amtsgerichtsplatz projektiert und bekam 1897 den Namen Wagnerplatz, der 1935 auf Adalbert Roedelius, 1874 bis 1877 erster Amtsvorsteher des damals neuen Amtsbezirks Lichtenberg, umbenannt wurde.
Ortsteil Alt-Lichtenberg im Bezirk Lichtenberg im Land Berlin, 2016.
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