Gewürzwerke Rudolf Schmidt Berlin-Lichtenberg 1942
Gewürzwerke Rudolf Schmidt Berlin-Lichtenberg 1942
Gewürzwerke Rudolf Schmidt Berlin-Lichtenberg 1942
Alte Firmenwerbung der Gewürzwerke Berlin-Lichtenberg der Gewürzmühle Rudolf Schmidt Witwe aus dem Jahr 1942.
Gewürzwerke Rudolf Schmidt Witwe, Inhaber Gebrüder Schmidt, gegründet 1873 in Unterneubrunn in Thüringen, Thuringia Gewürze Köln am Rhein, Fabrikation von Konservierungsmitteln für die Fleisch- u. Wurstwarenindustrie, eigenes Majoran-Rebelwerk, Original Pökelsalz- und Gewürzwerke, Spezialgewürz-Fabrik für zeitgemässe Wurstfabrikation / Spezialität: Thüringer Majoran.
Links der Blick von Südsüdwest auf die Fabrikgebäude in Berlin-Lichtenberg und davon das linke Gebäude an der Möllendorffstraße.
Oben das Gewürzwerk in Unterneubrunn in Thüringen.
Rechts das Gewürzwerk in Köln am Rhein.
Die Gewürzwerke Rudolf Schmidt in Berlin Lichtenberg befanden sich anstelle der Passage in der Möllendorff Passage östlich an der Möllendorffstraße in Berlin-Fennpfuhl im Bezirk Lichtenberg. Die Möllendorff Passage wurde in den 1990er Jahren gebaut.
Direkt in der Passage zwischen den beiden Gebäuden der Möllendorff Passage standen auf einem schmalen nach hinten ragenden Grundstück, das vorher einem Weigel gehörte, ab 1908 die Gebäude einer Pianofabrik mit mehreren Pianofabrikanten, deren Eigentümer bis mindestens 1943 ein Brocks war. Ab 1908 Pianofabrik Lehmann & Co., ab 1909 Pianofabrik Brocks, ab 1910 Pianofabrik Fehn & Co. und ab um 1920 Pianofabrik Dreßler. Zuletzt waren 1928 die Pianofabrik Brocks und die Pianofabrik Lehmann & Co. ansäßig. Ab 1930 die Zuckerwarenfabrik Kohlmetz & Fischer, ab 1932 Marzipan u. Zuckerwarenfabrik Kohlmetz GmbH, ab 1936 Marzipan u. Zuckerwarenfabrik Kohlmetz Inhaber Gädke, ab 1939 Marzipan u. Zuckerwarenfabrik Kohlmetz KG. 1931 zudem die Mittelrheinisch Möbelwerk AG. 1931-32 zudem die Chemische Fabrik Eugen Maertz GmbH. Ab 1931 zudem das Papierverarbeitungswerk Maertz, ab 1935 Papierverarbeitungs GmbH Maertz. Ab 1932 zudem die Kunstseidewirkerei Broh & Luft, 1933-1936 Wirkerei Broh. Von 1932-1934 zudem die Schnellwaagenfabrik Florenz. Ab 1938 zudem die Gewürzmühle Schmidt, Gewürzwerke Berlin-Lichtenberg, auch bekannt unter Gewürzwerke Rudolf Schmidt Witwe, Inhaber Gebrüder Schmidt, gegründet 1873 in Unterneubrunn in Thüringen, Fabrikation von feinen Wurstgewürzen und Pökelsalzen, Thuringia Gewürze Köln am Rhein. Nach 1945 Berliner Gewürze Rud. Schmidt Ww. Gewürzmühle, Spezialfabrik für Fleischgewürze, Schmidts Blitz-Rötungspulver. Ab 1924 zudem Zigarren Nachtwey und ab 1938 zudem Gewürze Schwella. Zu DDR-Zeiten auch in Neubauten rechts und links der heutigen Gebäude-Lücke der VEB Maschinelles Rechnen Zweigstelle Berlin II Möllendorffstraße, ab 1969 VVB Maschinelles Rechnen mit dem VEB Leitzentrum für Anwendungsforschung der VVB Maschinelles Rechnen, dem VEB Rationalisierung der VVB Maschinelles Rechnen und der Betriebsschule für Datenverarbeitung der VVB Maschinelles Rechnen. In den 1980er Jahren das DVZ des VEB Maschinelles Rechnen. (VVB = Vereinigung Volkseigener Betriebe, DVZ = Datenverarbeitungszentrum). In den 1980er Jahren zudem Staatliche Versicherung der DDR, Kreisdirektion Berlin-Lichtenberg und Kreisdirektion Berlin-Marzahn.
Die Möllendorff Passage befindet sich zwischen Josef-Orlopp-Straße, bis 1960 Rittergutstraße, und der Herzbergstraße am Roederplatz.
Das ehemalige Fabrikgelände gehörte bis zur Berliner Gebietsreform im Jahr 2002 zum Ortsteil Lichtenberg und seitdem zum Ortsteil Fennpfuhl im Bezirk Lichtenberg.
Quelle: Berliner Adreßbücher von 1942. Roh-Digitalisat: Zentrale Landesbibliothek Berlin.
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