Brauerei Amt Biesenthal-Barnim
Brauerei Amt Biesenthal-Barnim
Brauerei Amt Biesenthal-Barnim
Das Amtsgebäude vom Domänenamt Biesenthal, der Amtsbrauerei Biesenthal und dem Amt Biesenthal-Barnim in der Plottkeallee in der Kolonie-Biesenthal in Biesenthal.
Heute Verwaltungsgebäude vom Amt Biesenthal-Barnim.
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Vor 1845 Amtsgebäude vom Domänenamt Biesenthal.
Ab 1856 Verwaltungsgebäude der Bayrische Bierbrauerei vom Bierbrauer und Eigentümer A. Kraft, ab 1859 zudem Kaufmann Friedrich Bock, im Jahr 1860 Konkurs.
Nach 1860 Brauerei Amt Biesenthal.
Ab 1869 Betreiber der Amtsbrauerei Braumeister Pretre.
Ab 1872 Louis Simon Besitzer der Brauerei Amt Biesenthal.
Ab 1875 Betreiber der Amtsbrauerei Brauereimeister Reinhold Seidel.
1905 Annonce in der Biesenthaler Zeitung: "Brauerei Amt Biesenthal bietet Biesenthaler Pilsner und Unterhöhler, die Perle der Mark".
Ab 1920 Betreiber der Amtsbrauerei Brauereimeister Carl Seidel (1877-), erstgeborener Sohn von Reinhold Seidel.
Carl Seidel, 1912 "Freiwilliger" beim 3. Garderegiment, 1919 ausgeschieden, 1920 zum Major ernannt.
1925 Annonce in der Biesenthaler Zeitung: "Malzwerke Biesenthal Carl Seidel".
Anfang der 1930er Jahre Konkurs durch Major Carl Seidel.
1933 Abriss vom Gesindehaus der Brauerei, wegen Verkehrsbehinderung in der Kurve der Rüdnitzer Straße.
1937 Abriss vom Brauereigebäude.
Im Amtsgebäude bis 1958 im Obergeschoss Mietwohnung. Im Untergeschoss vor 1945 NSDAP und NSV sowie nach 1945 kurzzeitig Rote Armee, danach auch Mietwohnung.
Ab 1958 im Untergeschoss Kinderkrippe, ein paar Jahre später auch im Obergeschoss, und ein paar weitere Jahre später Erweiterung durch Aufbau eines weiteren Geschosses.
1990 Altbesitzer mit Rückübertragungsanspruch, 1996 Entschädigung derselben sowie danach Eigentum der Stadt Biesenthal.
Seit 1993 Amtsgebäude der Stadt Biesenthal, heute Amt Biesenthal-Barnim.
Quelle: Biesenthaler Anzeiger, 15. Dezember 2015.
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Das sogenannte Unterhöhler Bier wurde nach bayrischer Brauart gebraut und war ein bayrisches Lagerbier. Das Biesenthaler "Unterhöhler" war das vor 1875 in der Brauerei und Brennerei am nahegelegenen Gut Sydow bei Grüntal seit 1827 gebraute "Grünthaler Unterhöhler". Das "Grünthaler Unterhöhler" und das Biesenthaler "Unterhöhler" Bier wurde in Berlin in Niederlagen vertrieben und in Restaurants und Lokalen ausgeschenkt. Das Bier wurde in der Brauerei im Gut Sydow "Grünthaler Unterhöhler" genannt, weil das Gut Sydow und Gut Grünthal eine zeitlang nur Grünthal genannt wurden. Ein altes Sprichwort besagt: "Sydow und Gründel liegen in einem Bündel."
Biesenthal liegt an der ehemaligen Via Imperii von Stettin nach Rom.
Stadt Biesenthal, Amt Biesenthal-Barnim, Landkreis Barnim, Bundesland Brandenburg, 2018.
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