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Zum Kaniswall und den Gosener Wiesen

Ein Ausflug zum Kaniswall, dem Naturschutzgebiet Gosener Wiesen, an der Spree entlang nach Neu Zittau und dem Kurpark in Erkner mit dem Karutzsee.

Der Kaniswall und die Gosener Wiesen liegen im Ortsteil Müggelheim im Bezirk Treptow-Köpenick in Berlin. Der Kaniswall ist ein natürlicher Sandhügel mit einer Höhe von 41,2 Metern ü. NN. Ab1750 lebte dort eine Familie in mehreren Generationen. Auf ihm stand ab 1970 eine Schweinemastanlage, von der noch ein Gebäude steht. Bekannter ist das Freilandlabor Kaniswall. Ein grüner Lernort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die Gosener Wiesen sind das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet von Berlin. Das Gebiet wurde 1995 unter Naturschutz gestellt. Eine touristische Erschließung ist nicht geplant. Es handelt sich um einen der letzten geschlossenen Feuchtwiesen- und Bruchwaldkomplexe in Berlin, welcher durch die drei Fließgewässer, den Gosener Kanal, den Großen Strom sowie die Alte Spree, zergliedert wird.

Am nördlich gelegenen Streitwall sind Schienenreste einer Schmalspurbahn zu finden, die vom Standort der Wetterstation Kaniswall zu einem Pumpwerkgebäude führen. Dort sind auch Ablaufbauwerke und Rohre des ehemaligen Entwässerungssystems zu sehen. Die Gosener Wiesen sollten von 1987-1990 einer Melioration zum Opfer fallen, um das Gebiet als Weidefläche nutzen zu können. In den Entwässerungsgräben wurde Fischzucht betrieben.

Auf dem Kaniswall soll sich zudem zu DDR-Zeiten ein Ferienort der SED oder Stasi befunden haben. Nach Augenzeugenberichten sollen in dieser Zeit Kinder mit der Schmalspurbahn in Lorenwagen zum Baden an die Spree gefahren sein.
In unmittelbarer Nähe am Kaniswall befindet sich eine Wochenendsiedlung.

Die Spree fließt dort, von Fürstenwalde bis in den Dämeritzsee, in ihrem natürlichen Flussbett durch die Spreeauen.

Neu Zittau ist eine typische Kolonie die 1752 von Friedrich dem Großen, zur Herstellung von Wolle, gegründet wurde.

Der Karutzsee liegt südlich in Erkner am Kurpark mit dem Albert-Kiekebusch-Weg. Albert Kiekebusch war ein Archäologe und Prähistoriker aus dem Ortsteil Hohenbinde in Erkner. Der Schriftsteller Gerhard Hauptmann hat den Karutzsee mehrmals in seinen Veröffentlichungen erwähnt.

(Mit Infos von Wikipedia)
Die Fotos entstanden im Jahr 2013.


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