Weißensee und Pankow
Fotos einer Tour durch die Charlottenburger Straße im Gründerviertel in Weißensee sowie quer durch den Ortsteil Pankow.
Die Weißenseer Charlottenburger Straße im sogenannten Gründerviertel wurde 1874 so benannt. Sie ist Teil des damals neu angelegten Wohngebietes zwischen Ostseestraße und Pistoriusstraße sowie Berliner Allee und Heinersdorfer Straße. Dieses lag bis zur Gründung von Groß Berlin außerhalb an der Stadtgrenze von Berlin. In den ersten Jahrzehnten war sie wenig besiedelt. Laut Stadtplanung durften in diesem Gebiet Wohnbauten bis zu 4 Geschossen errichtet werden. Die südlich parallel verlaufende Langhansstraße war und ist die Geschäftsstraße mit Ladengeschäften in Parterre der Wohnhäuser im Gründerviertel. In der drei Straßen südlich parallel verlaufenden Lehderstraße siedelten Gewerbe und Fabriken.
Der Berliner Ortsteil Pankow liegt beiderseits der Stettiner Bahn. Am unscheinbarsten sind dabei die Wohngebiete beiderseits der Neumannstraße im südöstlichen Teil. Im nordwestlichen Teil verläuft über die Mühlenstraße die Bundesstraße B 96a. In der parallel zu dieser verlaufenden Neue Schönholzer Straße steht die Alte Mälzerei der Schultheiß-Brauerei.
An der Straßenbrücke der Schönhauser Allee über die Berliner Ringbahn am Bahnhof Schönhauser Allee wurde im Jahr 1986 das Denkmal für Antifaschistischen Widerstandskampf und Befreiung mit mehreren Gedenktafeln angelegt.
Auf dem Rückweg verläuft die Tour vorbei an der Sonnenuhr vor dem Zeiss-Großplanetarium in der Prenzlauer Allee im Ortsteil Prenzlauer Berg.