Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde in Alt-Hohenschönhausen
Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde in Alt-Hohenschönhausen
Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde in Alt-Hohenschönhausen
Der ehemalige Verlauf, direkt durch das Haus rechts, vom Industrieanschlußgleis Hohenschönhausen der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde an der südlichen Wendeschleife der Neustrelitzer Straße an der Quitzowstraße, seit 1983 Simon-Bolivar-Straße, in Alt-Hohenschönhausen.
Anstelle des Wohnhauses rechts war der Standort der Firma Otto Schmidt Holzbearbeitung und Metallwaren, wahrscheinlich Schreinerei und Schmiede Otto Schmidt. Otto Schmidt war Ingenieur, der Schmied war W. Harnischmacher und zudem gab es den Pianobau Sorge.
In der Fabrik von Otto Schmidt wurde die 1924 entworfene Stielhandgranate 24 produziert, die ab 1927 bei der Reichswehr eingeführt und im Zweiten Weltkrieg millionenfach verwendet wurde.
Zu DDR-Zeiten nutzte die Fabrik der VEB Holzverarbeitunsgwerke, später VEB Holzwerk Werk I Bau- und Möbel, später VEB Holzwerk (Küchenmöbel) und zuletzt VEB Möbelkombinat Berlin Kombinatsbetrieb Hohenschönhausen (MK Berlin).
Die Fabrik lag im Süden an der Gemarkungsgrenze zu Wilhelmsberg in Alt-Lichtenberg. Dort war das Gleis zu Ende. Eine Verbindung über die Landsberger Allee zum Industriebahn-Anschluß Roeder war von Roeder geplant, aber nicht verwirklicht worden.
Die Wohnsiedlung anstelle der Fabrik wurde in den 1990er Jahren gebaut.
Das Industrieanschlußgleis Hohenschönhausen verlief von der Bahnhofstraße bis über die Quitzowstraße, seit 1983 Simon-Bolivar-Straße, und hatte mehrere Betriebsgleisanschlüsse.
An der ehemaligen Bahntrasse der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde von 1908.
Ortsteil Alt-Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg im Land Berlin, 2017.
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