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Märchenbrunnen Schulenburgpark

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Märchenbrunnen SchulenburgparkMärchenbrunnen Schulenburgpark
Die Infotafel am Märchenbrunnen im Schulenburgpark.
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Der Park wurde bereits 1913 als Grünfläche ausgewiesen und vermutlich nach dem Ersten Weltkrieg als zentrale Grünanlage genutzt. Er ist nach Rudolf Wilhelm Graf von der Schulenburg (Oberpräsident der Provinz Brandenburg von 1914-1917) benannt.
Ab 1923 erfolgte die Gestaltung nach Plänen von Gartenbaudirektor Ottokar Wagler. Im Jahr 1934 wurde der Park als Standort für den Brunnen des Neuköllner Künstlers Prof. Ernst Moritz Geyger (1861-1941) ausgewählt. 1934-35 wurde im Zuge der folgenden Baumaßnahmen zu Errichtung des Brunnens, von Geyger "Symbol des Waldesdomes" genannt, auch die Parkanlage durch Kurt Pöthig neu konzipiert und das große Wasserbecken, heute "Spiegelbecken" genannt, angelegt. Bei der Eröffnungsfeier traten Neuköllner Kinder in Märchenkostümen auf (vermutlich rührt daher die heutige Nennweise "Märchenbrunnen").
Die Brunnenskulptur wurde von Geyger im Auftrag Neköllns ab 1915 entworfen und als Gipsmodell 1918 fertiggestellt. Von diesem Gipsmodell existieren Werkstattfotos. Die Muschelkalkfassung wurde vermutlich ab 1918 ausgeführt und lagerte bis zur endgültigen Aufstellung 1935 im Straßenreinigungsdepot. Fotos aus dem Jahr 1935 zeigen die komplette Brunnenanlage mit zwei Bronzegroßskulpturen, die später kriegsbedingt eingeschmolzen wurden, sowie mit 16 wasserspendenden Putten, der Brunnenschale und den "Baumspitzen" als oberer Bekrönung der Steinskulpturen, die sämtlich verloren gingen.
Ab 1970 erfolgte eine erste Wiederherstellung des Brunnens, bei der das Wasserbild erheblich verändert wurde und statt der bronzenen Tierfiguren, Märchenfiguren als Kalkstein, "Aschenputtel" und Brüderchen und Schwesterchen" aufgestellt wurden (von Kartharina Szelinsky-Singer).
Bei der grundlegenden Sanierung von 2001 aus Mitteln des Brunnensanierungsprogramms des Senats von Berlin wurden unter dem Brunnenplateau eine neue Brunnenstube für die Wassertechnik errichtet, die Baumspitzen und das alte Wasserbild wiederhergestellt und die fehlenden Putten durch Neuschöpfungen ersetzt (Putten von Anna Bogouchevskaja)-
Die Parkanlage ist seit 1995 als Gartendenkmal Bestandteil der Denkmalliste von Berlin.
Die Wiedereröffnung war im September 2001.
Brunnenskulptur: Prof. Ernst Moritz Geyger 1915-19
Gestaltung des Schulenburg-Parks: Gartenbaudirektor Ottokar Wagler 1923-1924.
Parkgestaltung: Gartendirektor Kurt Pöthig 1934/35
Fertigstellung und Einweihung: Park mit Brunnen 1935
Umgestaltung: Gartenbaudirektor Ernst Lohrer 1950/51
Neuergänzung des Brunnens: Kalksteinfigur "Aschenputtel" und Brüderchen & Schwesterchen" von Katharina Szelinsky-Singer 1970
Gestaltung der neuen Bronzeputten: Anna Bogouchevskaja 2001
Sanierung des Parks mit Brunnen: Natur- und Grünflächenamt Neukölln 1999-2001
Planung der Sanierung: Abelmann Vielain Pock Architekten BDA 2000/01
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Von der Schulenburg Park, Von-der-Schulenburg-Park, Märchensiedlung Neukölln, Sonnenallee.
Ortsteil Neukölln, Bezirk Neukölln, Berlin, 2016.
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