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Biesenhorster Sand und Rangierbahnhof Wuhlheide

Der Biesenhorster Sand ist eine Militär- und Bahnbrache und befindet sich an der Grenze der beiden Ortsteile Biesdorf und Karlshorst an der Grenze der Berliner Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. Im Norden grenzt er an die Gleise Preußische Ostbahn und im Süden an die Gleise der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn. Auf ihm befand sich zuletzt der Rangierbahnhof (Rbf) Berlin Wuhlheide und ein militärisches Übungsgelände der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD), auch Sowjetarmee oder sowjetische Besatzungstruppen genannt.

Ab 1825 wird der Biesenhorster Sand mit Äckern bewirtschaftet.
Im Jahr 1909 wird eine drehbar gelagerte Luftschiffhalle dort errichtet.
1918 wird der Flughafen Friedrichsfelde auf dem Biesenhorster Sand fertiggestellt. 1920 wird er wegen des Versailler Vertrags zurückgebaut. Die Flugzeughallen mit den Kuppeldächer sind bis Heute (2013) erhalten.
1935 entsteht auf dem Gelände eine Laubenkolonie.
Um 1930 beginnt der Bau des Güterbahnhofes.
1936 Inbetriebnahme des Güteraußenrings.
Von 1953 bis 1994 der Rangierbahnhof Wuhlheide.
Seit 1994 kümmert sich der Naturschutzbund um das artenreiche Gelände.
(Infos von der Infotafel Biesenhorster Sand)

An der Stelle, an der die Preußische Ostbahn den Berliner Außenring kreuzt und sich zwei Fußgängertunnel im Richard-Kolkwitz-Weg befinden, zweigte ab 1917 ein Stichgleis zum damaligen Flugplatz Biesdorf zu einer sich dort befindlichen Rampe. Eventuell war dort auch ein Güterschuppen. Das Stichgleis wurde Anfang der 1930er Jahre abgebaut. An selber Stelle der Rampe befanden sich ab 1936 die beiden Pförtnerhäuschen der Pionierschule I der Wehrmacht, deren Gebäude heute noch erhalten sind. Nach dem Abbau des Gleises führte die damalige Warmbaderstraße von der Treskow Allee in Karlshorst (heute Robert-Siewert-Straße) bis nach Biesdorf (heute Klara-Schabbel-Straße) zur Straße Grabensprung. Heute verbindet die beiden Ortsteile dort ein Trampelpfad über die Gleise des Berliner Außenrings und durch das ehemalige Gelände des Rangierbahnhof Berlin Wuhlheide.

In der Nähe befinden sich die Gebäude der 1937 eröffnete Pionierschule I der Wehrmacht, das dazugehörige Offizierskasino (seit 1995 Deutsch-Russisches Museum) und ein Hochbunker, sowie einige gewerbliche Einrichtungen.

Die Fotos entstanden im Jahr 2012, 2013 und 2014.


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