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Pyramidenring

Die Straße Pyramidenring wurde um 1990 als Straße 13 angelegt und nach dem Hochhaus "Pyramide" an der nahegelegenen Kreuzung der Landsberger Allee mit der Rhinstraße benannt. Der nördliche Teil vom östlichen Pyramidenring gehörte ab der Stichstraße Pyramidenring zum vorher schon bestandenen Hohenschönhauser Weg, der im Süden nahe der Kreuzung Alt-Friedrichsfelde und Rhinstraße heute nur noch als kurze Stichstraße an der Marzahner Chaussee vorhanden ist. Der Hohenschönhauser Weg wurde mit dem Bau von Industrieanlagen östlich entlang der Rhinstraße ab 1970 unterbrochen.

Östlich neben dem nördlichen Teil vom östlichen Pyramidenring ab der Stichstraße Pyramidenring lag der Industriebahnhof Friedrichsfelde an der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde.

Der Pyramidenring wird gerne als Schleichweg zur Umfahrung der großen Kreuzung Landsberger Allee und Rhinstraße genutzt, sowie bei Sperrungen dieser als Umleitungsstraße.

Am Pyramidenring besteht eine sogenannte Scharfe Kurve, in der es immer wieder zu schweren Unfällen, sogar mit Todesfolge kommt.

Im Fotoalbum sind Fotos von der Unfallstelle eines Verkehrsunfalls mit einem LKW zu sehen, der sich am 30. November 2010 in den späten Nachmittagsstunden ereignete. Zum Unfallzeitpunkt war der Pyramidenring die Umleitungsstraße für eine Baustelle an der Kreuzung Landsberger Allee und Rhinstraße. Ein 40 Tonnen Sattelschlepper mit Muldenkipper-Sattelauflieger, beladen mit Komposterde und Gartenabfällen, fuhr den Pyramidenring von Richtung Rhinstraße in Richtung Landsberger Allee und kam in der Scharfen Kurve von der Fahrbahn ab. Dabei kippte der Sattelzug um und mähte einen Laternenpfosten sowie einen Verkehrspfosten um. Daraufhin musste der Pyramidenring komplett gesperrt werden. Der Sattelschlepper war ein roter Mercedes Actros mit Berliner Kennzeichen, G- Schild für Geräuscharmer LKW und Kennzeichnung Baustellenfahrzeug.

Der Pyramidenring überquert mit der Pyramidenringbrücke den Grenzgraben zwischen Friedrichsfelde und Lichtenberg. Dieser Grenzgraben war der Rieselgraben der ehemaligen Rieselfelder nördlich der Landsberger Allee sowie der Ablaufgraben vom Klärwerk Falkenberg, und mündet in die Spree am Rummelsburger See. Nördlich der Landsberger Allee war der Graben der Grenzgraben zwischen Marzahn und Hohenschönhausen, wo er auch als Marzahn-Hohenschönhauser Grenzgraben benannt ist. Heute verlaufen die Grenzen nicht mehr exakt am Graben entlang.

Der Pyramidenring überquerte das Betriebsanschlußgleis vom Institut Prüffeld für elektrische Hochleistungstechnik, das von der Wriezener Bahn abzweigte. Das Institut Prüffeld für elektrische Hochleistungstechnik wurde 1956 gegründet und 1990 zur IPH GmbH umgewandelt.

Nordöstlich an der Scharfen Kurve wurde 2013 auf einer Brache eine Postzustellbasis der Deutschen Post gebaut.

An der Landsberger Allee westliche Ecke Pyramidenring wurde 1999 das Umspannwerk Marzahn errichtet. Von dort wurde ein Kabel-Tunnel in 30 Meter Tiefe und 3 Metern Durchmesser zum 5 km entfernten Umspannwerk Friedrichshain gegraben, an dem ein ebensolcher Tunnel zum Umspannwerk Mitte führt Im Tunnel wurde ein 380 kV Stromkabel verlegt, das zur Kabeldiagonale Berlin gehört. Im Tunnel besteht eine Einschienen-Hängebahn.


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