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Fauler See

Der Faule See an der Suermondtstraße im Orsteil Weißensee in Berlin ist aus einem Todeisblock der letzten Eiszeit entstanden. Am Faulen See siedelnde Germanen nannten diesen "fule Sei". 1893 wechselte der Faule See den Besitzer vom Rittergut Hohenschönhausen zur Grunderwerbs- und Baugesellschaft in Berlin. Der damalige Direktor der Grunderwerbs- und Baugesellschaft in Berlin pflanzte um den See herum einen Wald an und gestaltete das Areal zum Park um. 1919 wurde das Areal vom Faulen See an die Gemeinde Hohenschönhausen verkauft. Die Gemeinde Hohenschönhausen gestaltete das Areal zum Volkspark Fauler See um und machte es zum Naturschutzgebiet Fauler See. Heute wird Areal Park am Faulen See genannt und ist weiterhin das Naturschutzgebiet Fauler See.

Im Süden an der Suermondtstraße besteht ein Waldspielplatz, an dem einst ein Kinderferienlager bestand.

Der Faule See ist sehr flach und wird hauptsächlich durch die Einleitung von Regenwasser gespeißt. Von daher ist der Wasserspiegel vom Regen abhängig und schwankt stark. Am See besteht ein breiter Schilfgürtel. Durch Faulschlammablagerung am Seeboden ist der See eher sumpfig. 1989 wurde mit einem Schwimmbager eine bis zu 4 Meter starke Faulschlammschicht abgesaugt. Zu dieser Zeit war der Fischbestand im See von ehemals neun auf zwei Arten verringert.

Westlich vom See liegt der Sportplatz Am Faulen See mit dem Stadion Buschallee, der irgenwann in Sportanlage Buschallee umbenannt wurde.

Am östlichen Waldrand verlief einst die Eisenbahnstrecke der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde. Entlang der Suermondtstraße und der ehemaligen Bahnstrecke verläuft die Grenze zum Orsteil Alt-Hohenschönhausen.


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